Sebastian Vettel schaffte es in Ungarn erneut auf das Podium

Formel 1 2013

— 28.07.2013

Vettel nicht ganz zufrieden mit Platz drei

Sebastian Vettel schaffte es beim Großen Preis von Ungarn am Ende nur auf Platz drei - Er selbst hatte sich etwas mehr vom Rennen erhofft



Sebastian Vettel galt vor dem Großen Preis von Ungarn wieder mal als heißester Kandidat auf den Rennsieg, am Ende reichte es allerdings nur zu Platz drei hinter Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen. Ganz zufrieden ist der Weltmeister mit seinem Ergebnis nicht, wenngleich er auch erneut wichtige 15 Punkte aus der Hitze von Budapest mit in die Sommerpause nimmt: "Es war kein optimales Rennen für mich. Ich hätte mir schon ein bisschen mehr erhofft heute."

Bereits am Start kam Vettel nicht so gut weg wie erhofft. Anstatt den vor ihm gestarteten Hamilton anzugreifen, musste der Red-Bull-Pilot eher in die Rückspiegel schauen, um Platz zwei nicht zu verlieren: "Der Start war nicht wirklich gut, ich kam nicht so gut weg. Ich habe Gott sei Dank Windschatten von Lewis gehabt und meine Position halten können", erinnert sich der Deutsche.

"Danach war soweit alles unter Kontrolle - bis zu dem Zeitpunkt, als Lewis an die Box fuhr und wir dachten, wir könnten noch ein paar Runden draußen bleiben", so der 26-Jährige. Dann seien die Reifen an seinem Red Bull aber genauso eingebrochen, wie die von Hamilton zwei Runden zuvor. Vettel konnte demnach nicht wirklich Zeit auf den Briten gutmachen.

Ein entscheidender Moment für den weiteren Rennverlauf war das schlechte Timing des Teams bei Vettels erstem Boxenstopp. "Dann war ich hinter Jenson (Button; Anm. d. Red.), das war ein entscheidender Punkt, da ich nicht so recht vorbeikam. Da habe ich unheimlich viel Zeit verloren." Zudem habe er noch einen kleinen Schaden am Flügel gehabt: "Ich habe es mit der Brechstange versucht und mir meinen Frontflügel leicht beschädigt, was nicht ideal war. Ich habe viel Zeit und damit auch die Chance auf den Sieg verloren." Als er dann endlich am Briten vorbei war, habe Vettel den guten Speed direkt wieder verloren.

Gegen Ende kam es dann ein weiteres Mal zum Zweikampf mit Lotus-Pilot Kimi Räikkönen. "Ich habe versucht, zurückzukommen und gekämpft mit Kimi. Es war knapp. Wir waren schneller, aber leider führte kein Weg vorbei", sieht Vettel ein. Auch beim Finnen hatte er es einmal in Kurve 4 mit der Brechstange versucht: Vettel hatte versucht, außen herum zu überholen, kam aber leicht von der Strecke ab und beschwerte sich im Anschluss über Funk, Räikkönen habe ihm nicht genug Platz gelassen. Nach dem Rennen war die Wut aber schnell wieder verflogen: "Wir haben darüber gelacht, das war schon okay. In so einem Moment, wo es so heiß zugeht, da versuchst du natürlich alles, zumal wir das Auto fast noch verloren hätten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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