Jenson Button sieht sein Team endlich vor dem Durchbruch

Formel 1 2013

— 31.07.2013

Button: Ungarn-Performance gibt Hoffnung für Belgien

Trotz des mäßigen Ungarn-Ergebnisses sieht Jenson Button die Updates als ernsthafte Verbesserung - auf Kursen wie in Spa sollte sich das bemerkbar machen



Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: McLaren ist es auch in Ungarn nicht gelungen, eine Trendwende herbeizuführen. Jenson Button wurde auf dem Hungaroring Siebter, sein Teamkollege Sergio Perez erreichte Platz neun. Das beste McLaren-Ergebnis der Saison ist nach wie vor der fünfte Platz des Briten beim dritten Grand Prix des Jahres in China - die Fortschritte halten sich also zumindest in den Ergebnislisten in Grenzen.

Dennoch sieht Button nach dem Rennen in Ungarn, wo McLaren viele neue Teile mit dabei hatte, positive Anzeichen, dass es bald aufwärts gehen könnte. "Das Ergebnis ist nicht das, was wir uns wünschen", sagt der aktuelle WM-Neunte gegenüber dem 'Daily Telegraph'. "Wir haben aber einen Ferrari geschlagen, und wir hätten auch einen Mercedes besiegt, hätte der keinen Motorschaden gehabt - es war also nicht so schlecht."

Wahre Zuversicht oder Zweckoptimismus? Das ist hier die Frage. Button erklärt, warum er Ungarn trotz des mäßigen Ergebnisses als positives Rennwochenende in Erinnerung behalten wird: "Unser Tempo auf den weichen Reifen war aufregend, ich habe zu Rennmitte ein paar schnellste Runden gefahren. Ich glaube daher ernsthaft, dass wir das Auto verbessert haben - auf einem Kurs, der nicht wirklich zu uns passte."

Button ist zwar bewusst, dass man es einmal mehr nicht mit den Piloten aufnehmen konnte, die um die Podestplätze kämpften, dennoch gab es für ihn auf dem Hungaroring Lichtblicke: "Eine Zeitlang kam Sebastian nicht an mir vorbei - es hat Spaß gemacht, mit den Jungs an der Spitze zu kämpfen." Nach der Sommerpause möchte McLaren noch einmal nachlegen: "Mit ein paar Updates in Spa sollten ein viel besseres Ergebnis möglich sein, und wir sollten uns nach vorne kämpfen." Zumal die Ungarn-Updates laut dem 33-Jährigen erst in Belgien ihre wahre Wirkung entfalten werden.

Doch wird es noch diese Saison zu einem Sieg reichen? Button schließt dies nicht aus - zumindest ein Podestplatz sollte aber möglich sein: "Wir sollten um das Podest kämpfen können. Es könnte zwar passieren, dass wir dort hinkommen und es dann ausschließen können, aber zumindest peile ich das an."

Fotoquelle: xpbimages.com

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