Ross Brawn ahnt, dass in Lewis Hamilton mehr drinsteckt, als der bisher gezeigt hat

Formel 1 2013

— 01.08.2013

Brawn: "Kennen Lewis' Grenzen noch nicht"

Mercedes-Teamchef Ross Brawn warnt die Konkurrenz vor dem "sehr starken Momentum", mit dem das Team in die zweite Saisonhälfte gehen wird



Mercedes-Teamchef Ross Brawn ist sehr zufrieden mit der Entwicklung, die sein Team in dieser Saison - und speziell in den letzten fünf Rennen - genommen hat. Der Brite erwartet deshalb eine noch stärkere zweite Saisonhälfte, zumal man noch nicht wisse, wo die Grenzen von Fahrer Lewis Hamilton liegen. Wenn es nach Brawn ginge, könnte es nach der Sommerpause somit genauso weitergehen, wie es aufgehört hat - mit einem Mercedes-Sieg.

Laut Brawn habe das Team nach schwachem Saisonstart Fahrt angenommen und werde immer schneller: "Die bisherige Saison könnte man in zwei Hälften unterteilen: die ersten fünf Rennen und die zweiten fünf Rennen. Mit letzteren bin ich sehr zufrieden - wir haben drei der letzten fünf Rennen gewonnen und angefangen, unsere Pole-Positions in gute Rennergebnisse umzuwandeln." Die Silberpfeile seien nun deutlich stärker als zu Saisonbeginn, warnt der Teamchef.

Besonders stolz ist er auf Hamilton, der ebenfalls allmählich mit dem Mercedes zurechtzukommen scheint: "Es hat etwas gedauert, aber ich sehe einige Anzeichen der Besserung. Besonders die letzten Rennen von ihm waren sehr, sehr gut." Vor allem vermutet Brawn, dass sein Landsmann noch Luft nach oben hat: "Wir haben einen gemeinsamen Weg mit Lewis eingeschlagen, aber noch kennen wir seine Grenzen nicht."

Auch in technischer Hinsicht habe sich der Mercedes stetig weiterentwickelt: "Unsere Fortschrittrate war, was die technologischen Innovationen angeht, bisher sehr gut in diesem Jahr, und Dinge, die wir mit an die Strecke brachten, haben im Normalfall funktioniert", so Brawn. In den kommenden Rennen werde das Team weitere Neuerungen am Auto anbringen, die dem Silberpfeil durch die zweite Saisonhälfte hindurch weiteren Auftrieb verschaffen könnten, hofft der Brite.

Ein zusätzlicher Faktor, den Brawn nicht einmal erwähnt, sind die neuen Reifen. Die scheinen dem Mercedes nämlich besonders gut zu liegen, wenn man die Schlüsse aus dem Ungarn-Rennen zugrundelegt. Zumal die direkte Konkurrenz (bis auf Lotus vielleicht) scheinbar weniger große Vorteile aus den neu verarbeiteten Pirelli-Pneus schlagen kann. Mit Mercedes dürfte also nach der Sommerpause weiter zu rechnen sein. "Wir sind noch weit von der Perfektion entfernt und haben noch einiges zu tun, aber das Momentum, mit dem wir in die zweite Saisonhälfte gehen, ist sehr stark", so Brawn.

Fotoquelle: xpbimages.com

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