Jean-Eric Vergne war schon enttäuscht, dass Red Bull sich gegen ihn entschied

Formel 1 2013

— 02.08.2013

Vergne gibt Red-Bull-Cockpit noch nicht auf

Jean-Eric Vergne wird es wohl nicht zu Red Bull schaffen - Zunächst war er zwar "traurig", gibt aber nicht auf und freut sich auch auf ein weiteres Toro-Rosso-Jahr



Jean-Eric Vergne schreibt das ab 2014 vakante Red-Bull-Cockpit von Mark Webber noch nicht vollkommen ab. Auch wenn er sich mit der Entscheidung Red Bulls für seinen Toro-Rosso-Teamkollegen Daniel Ricciardo abfindet - sofern es nicht etwa Kimi Räikkönen wird -, gibt der Franzose noch nicht auf: "Eine Serie von guten oder schlechten Ergebnissen, und die Dinge können sich ganz schnell wieder verändern - in jede mögliche Richtung", so Vergne gegenüber 'Auto Plus'.

"Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass die Chance auf Marks Platz nicht mehr irgendwo in meinem Kopf herumschwirrt. Ich habe immer noch die Möglichkeit und werde für sie alles geben", kündigt Vergne an. Dass die Königsklasse ein Tagesgeschäft ist, habe er längst begriffen: "Wenn ich etwas in der Formel 1 gelernt habe, dann ist es das, dass die Wahrheit von heute schon morgen nicht mehr stimmen muss."

Als Red Bull Ricciardo für den Young-Driver-Test in Silverstone nominierte, damit der sein Talent im Weltmeisterauto unter Beweis stellen konnte, war Vergne zunächst enttäuscht: "Ich war ein bisschen traurig, dass sie ihn und nicht mich ausgewählt haben, das ist, glaube ich, eine normale Reaktion." Dann habe das Team ihm aber alles erklärt: "Ich hatte ein langes Gespräch mit dem Management von Red Bull und jetzt ist alles klar zwischen uns. Daniel hat mehr Erfahrung als ich, das ist also ein logischer Prozess", gesteht der Franzose ein.

Statt zu hadern, freut sich Vergne aber, auch im kommenden Jahr in der Formel 1 zu fahren, denn Red Bull hat klargestellt, dass er zumindest seinen Platz beim Schwesterteam behalten werde: "Ich wäre sehr glücklich, 2014 bei Toro Rosso weitermachen zu können. Es wird eine interessante Herausforderung mit den neuen technischen Regularien und dem neuen Renault-Motor." Heimlich wird Vergne aber bis zuletzt hoffen: "Ich weiß genau, was ich jetzt zu tun habe."

Fotoquelle: Toro Rosso

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