Trotz der Enttäuschung möchte Boullier die Chancen in der Teamwertung ergreifen

Formel 1 2013

— 28.08.2013

WM-Chancen ausgeknockt? Boullier: "Es ist ein Schlag"

Der Lotus-Teamchef sieht nach Räikkönens Ausfall in Belgien kaum noch Chancen auf den Fahrertitel - Hoffnungen ruhen auf der Zeit nach Monza



Lotus-Teamchef Eric Boullier sieht nach dem Ausfall seines Piloten Kimi Räikkönen in Spa den Weltmeisterschaftszug für den Finnen abgefahren. Beim Großen Preis von Belgien fiel der 33-Jährige erstmals seit seinem Formel-1-Comeback in Australien 2012 aus. Ein Abreißvisier war der Grund für die überhitzende vordere linke Bremsscheibe am Lotus. Dennoch betont Boullier, dass man beim Team aus Enstone nicht aufgeben und weiterhin um die Plätze, so auch in der Teamwertung, kämpfen wolle. Den Abschied der Königsklasse aus Europa nach dem kommenden Grand Prix in Italien sieht der Franzose für seine Mannschaft positiv.

Die Konstanz von Räikkönen war beindruckend und es muss für den Finnen ein seltsames Gefühl gewesen sein, beim belgischen Grand Prix seinen E21 in der 26. von 44 Runden abstellen zu müssen. Zumindest sein Teamchef sah darin eine gewisse Dramatik. "Es ist ein Schlag", betont Boullier gegenüber 'Autosport' und fügt hinzu: "Wir werden nicht aufgeben, aber es ist schwer, 65 Punkte aufzuholen." So viel beträgt der Rückstand des Finnen (134 Punkte) in der Fahrerwertung auf den Führenden Sebastian Vettel (197 Punkte). Durch den Ausfall des Lotus-Piloten sind auch Fernando Alonso (151 Punkte) und Lewis Hamilton (139 Punkte) an ihm vorbeigezogen.

Vielleicht betont Boullier auch deshalb: "Wir versuchen unser Bestes, den Kampf um die Plätze in der Konstrukteursweltmeisterschaft aufrechtzuerhalten." Dort liegt Lotus mit 187 Punkten auf Rang vier. Ferrari (218 Punkte) und Mercedes (235 Punkte) sind noch in Sichtweite, der Vorsprung auf McLaren (65 Punkte) beträgt beruhigende 122 Zähler.

Auf den Großen Preis von Italien (06. bis 08. September 2013) scheint sich der Teamchef nicht allzu sehr zu freuen. Im vergangenen Jahr fuhr Räikkönen im "königlichen Park" auf Rang fünf, Romain Grosjeans Ersatzmann Jerome D'Ambrosio kam lediglich auf Platz 13.

"Ich habe mehr Hoffnungen für den Rest der Saison, weil Spa und Monza schon immer schwierig waren", so Boullier. Nach Italien verlässt der Formel-1-Zirkus die Europa-Manege für diese Saison. Wenigstens das dürfte Boullier freuen.

Fotoquelle: Lotus

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