Pastor Maldonado hofft in Monza auf seinen nächsten WM-Punkt für Williams

Formel 1 2013

— 02.09.2013

Monza: Williams will mit Highspeed zum nächsten Punkt

Williams freut sich auf die Extreme von Monza und hofft, dass genau diese dem Team zu einem guten Ergebnis verhelfen können



Nach einem erfreulichen Ergebnis in Ungarn musste Williams in Belgien einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Vor dem Großen Preis von Italien schöpft das Team nun aber Hoffnung aus dem speziellen Charakter Monzas, denn keine andere Formel-1-Strecke hat eine derartig hohe Durchschnittsgeschwindigkeit: "Unser Auto hat einen guten Top-Speed auf der Geraden, also sollte die Strecke uns liegen. Hoffentlich können wir die Fortschritte aus Ungarn weiterführen und weitere Punkte holen", so Pastor Maldonado.

Der Williams-Pilot freut sich besonders auf die hohen Geschwindigkeiten in Monza: "Es ist der schnellste Kurs der Saison und wir werden bis zu 340 Km/h erreichen. Die meisten Kurven sind ebenfalls extrem schnell, was es noch mehr zu einem Adrenalinschub macht." Die Strecke gebe den Teams die Möglichkeit, das Auto auf das Maximum abzustimmen und zu sehen, wozu es auf der Geraden fähig ist. Dadurch sei allerdings der Anpressdruck sehr gering, was es zu einer großen Herausforderung mache, in Monza zu fahren, erklärt Maldonado.

Darüber hinaus habe der Venezolaner auch eine persönliche Bindung zum Kurs: "Ich habe zu Beginn meiner Karriere drei Jahre lang ziemlich nah an der Strecke gewohnt, als ich an der Formel Renault und der italienischen Formel 3000 teilnahm. Ich genieße es dementsprechend, dorthin zurückzukehren." Zudem freue sich Maldonado auf die besonders leidenschaftlichen Fans sowie das historische Flair des Kurses: "Monza ist eine der geschichtsträchtigsten Strecken, die wir besuchen."

Teamkollege Valtteri Bottas betont ebenfalls die Wichtigkeit der Höchstgeschwindigkeit, die für die Rundenzeit, zum Überholen und auch zum Verteidigen von großer Bedeutung sei. Weil die Reifen nicht sonderlich beansprucht werden und der Zeitverlust beim Boxenstopp sehr groß sei, glaubt der Finne, dass die meisten Teams versuchen werden, so wenig wie möglich an die Box zu kommen. Eine Einstoppstrategie scheint somit sinnvoll.

Bottas freut sich aufgrund des Streckenlayouts auf geballte Rennaction im königlichen Park: "Es gibt gute Überholmöglichkeiten, was in der Regel zu vielen engen Manövern führt - ein Spektakel für die Fans." Zudem hat er persönlich gute Erinnerungen an Monza: "Hier habe ich 2011 meinen GP3-Titel geholt, hoffentlich kann ich diese Erfahrung nutzen", erinnert sich der 24-Jährige an seine Zeit vor der Formel 1.

Xevi Pujolar, Chef-Renningenieur bei Williams, weiß allerdings, dass die Abstimmung des Autos zum Kompromiss werden wird: "Wegen der langen Geraden wird hier meist ein geringer Luftwiderstand bevorzugt, obwohl der dadurch fehlende Anpressdruck die Schikanen echt heikel werden lässt." Neben Monaco sei Monza die einzige Strecke, auf der spezielle Aerodynamikteile mitgebracht werden, die nur dort zum Einsatz kommen, erklärt Pujolar. Und auch die Bremsen werden hart beansprucht, wenngleich sie auch auf den langen Geraden wieder Zeit zum Abkühlen haben, so der Spanier.

Fotoquelle: Williams

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