James Calado war am Morgen nur eine halbe Sekunde hinter Paul di Resta

Formel 1 2013

— 06.09.2013

Calado träumt den Traum vom Renncockpit

Force-India-Testpilot James Calado ist nach seinem Freitagseinsatz in Monza begeistert: Management arbeitet am nächsten Schritt zum Ziel



Am Freitag vor dem Grand Prix in Monza feierte James Calado sein großes Debüt. Der junge Brite kam am Morgen im Force India von Adrian Sutil zum Einsatz und war somit erstmals in einer Session im Rahmen eines Rennwochenendes unterwegs. Der aktuelle GP2-Pilot hatte sich bereits im Juli beim Young-Driver-Test in Silverstone nachhaltig empfohlen. "Es ist ein großer Unterschied zu einem GP2-Boliden. Nach einer Weile ging es, ich konnte wieder auf dem Niveau fahren wie in Silverstone", berichtet er nach 24 Runden am Freitag.

"Ich war in der Lage, konstant zu fahren und dabei auch passable Rundenzeiten erreichen. Ich bin sehr, sehr happy. Ich bin zufrieden damit, wie das Programm voranging", beschreibt Calado, der in den kommenden Wochen weitere Freitagseinsätze absolvieren soll. "Ich weiß aber nicht, wo das stattfinden wird. Hoffentlich auf Strecken, mit denen ich vertraut bin. Es wäre aber auch schön, neue Strecken kennenzulernen", meint der Youngster, der in Monza einen Geschwindigkeitsrausch erlebte: "Es ist sehr, sehr schnell, besonders hier in Monza am Ende der Geraden."

Ziel des Briten ist natürlich der Sprung in ein Renncockpit. Seine enge Bindung zu Force India könnte helfen. Die Inder hatten schon Paul di Resta, Jules Bianchi und Nico Hülkenberg gefördert. "Ich werde mich weiter darauf konzentrieren, die GP2 zu gewinnen", wiegelt Calado zunächst Fragen nach der Zukunft ab. "Es wäre ein Traum, aber ich weiß nicht, was in der Zukunft kommt. Für einen jungen Fahrer ist es nicht so einfach. Man weiß schließlich, dass in der Formel 1 oftmals auch die Politik eine Rolle spielt."

"Mein Management ist klasse. Die haben mehrere Fahrer in der Formel 1. Ich habe vollstes Vertrauen und hoffe, dass sie das nötige Paket schnüren können. Es ist schwierig. Mal schauen. Wenn ich einen guten Job mache und zeige, was ich kann, dann gibt es bestimmt Chancen", meint der Youngster. Vorteil bei Force India: Teamboss Vijay Mallya setzt nicht auf Paydriver - Geld ist nicht das entscheidende Kriterium. "Natürlich ist es das Ziel, ein Renncockpit zu bekommen. Das ist mein Traum. Dafür gebe ich alles."

Fotoquelle: xpbimages.com

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