Jenson Button zeigt sich nach dem Freitag in Monza recht zufrieden

Formel 1 2013

— 06.09.2013

McLaren: Optimismus macht sich breit

Jenson Button sieht positive Signale am ersten Tag in Monza, Sergio Perez hat nur den Renntag im Blick: McLaren auf dem Vormarsch?



McLaren hat am ersten Tag des Grand-Prix-Wochenendes in Monza einen soliden Eindruck hinterlassen. Jenson Button und Sergio Perez bewegten sich am Nachmittag konstant in den Top-10 und konnten das Niveau von Felipe Massa (Ferrari) und den beiden Mercedes mitgehen. Vor allem auf die Distanz sah der MP4-28 im Vergleich recht gut aus. Diese Eindrücke setzen in der Mannschaft aus Woking vor dem zwölften Saisonrennen Optimismus frei.

Dabei lief am Freitag nicht alles rund im Lager von McLaren. Am Morgen blieb am Fahrzeug von Button das bewegliche Flügelelement des DRS im geöffneten Zustand stehen. "Der Flügel blieb einfach stecken. Wir haben hier einen ganz anderen Flügel als auf allen anderen Strecken. Er war hier erstmals im Einsatz. Da blieb der verstellbare Flügel ein bisschen hängen. Aber es war später alles okay", sagt der Brite, der am Freitag einen Hauch schneller war als sein Teamkollege.

"Platz neun und zehn entspricht unserem aktuellen Leistungsstand. Vielleicht hätte es noch etwas schneller gehen können, aber wir haben heute viele Dinge ausprobiert. Das ist gut, denn so geht es voran", schildert Button, der seinem Team gern einen Erfolg zum 50. Geburtstag bescheren würde. "Wir haben zum Nachmittag einiges am Auto verändert. Manches hat gut funktioniert, anderes nicht so. Aber wir haben dabei viel gelernt. So gesehen war es ein guter Tag."

"Sebastian war extrem schnell, der Red Bull funktioniert offenbar hier sehr gut. Im Qualifying wird es bestimmt enger sein. Es sind eine Menge Autos dort vorne dicht beisammen", meint der Champion von 2009 mit Blick auf das Klassement. "Platz eins wäre für uns niemals erreichbar gewesen, aber auf das Niveau des Zweitplatzierten hätten wir wohl kommen können. Da fehlen uns nur vier Zehntelsekunden. Das ist gar nicht so schlecht."

"Es steckt noch etwas mehr im Auto, was wir im Qualifying abrufen sollten. Der Einzug ins Q3 wäre nett", sagt Button. "Für uns ist es wichtig, dass wir im Hinblick auf den Sonntag die richtigen Entscheidungen treffen. Der Samstag ist nicht so wichtig für uns", sagt Perez. "Der Schlüssel zu einem guten Rennen wird die Strategie sein. Wir denken an den Renntag, nicht an morgen. Das Erreichen von Q3 steht nicht im Vordergrund, sondern ein Plan für das Rennen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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