Norbert Haug freut sich auf die neuen Turbomotoren, die Kosten einsparen sollen

Formel 1 2013

— 10.09.2013

Haug ist stolz auf die Kostensenkung bei den Motoren

Norbert Haug verteidigt das Einfrieren der Motoren und unterstreicht, dass der neue Turbomotor noch günstiger wird: "Auf Dauer rechnet sich das"



Das Thema Kostenlimitierung gewann in den vergangenen Jahren auch in der Formel 1 immer mehr an Bedeutung. Um einige Teams ist es finanziell nicht gut bestellt. Viele hängen am seidenen Faden. "Es muss eine klare Kostenbegrenzung her. Dann ist das Überleben sicher. Wenn das nicht der Fall ist, wird es schwierig", warnt auch Ex-Mercedes-Sportchef Norbert Haug im Gespräch mit 'ServusTV'.

Limitierungen bei Motor und Getriebe sollen die Kosten begrenzen. "Doch leider wird durch solche Maßnahmen kein Geld eingespart. Das verursacht nur Kosten", schimpft Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Besonders für die kleinen Teams ist das ein sehr großes Problem." Haug möchte das nicht unkommentiert lassen: "Wir müssen festhalten, dass die Motorenkosten um die Hälfte gesenkt wurden", so der Deutsche.

"Vor allem bei Mercedes war das der Fall. Toro Rosso kann ein Lied davon singen, zu einem Zeitpunkt zwischen 22 und 25 Millionen Euro für Motoren bezahlt zu haben. Heute ist das weniger als die Hälfte, weil man die Motoren eingefroren hat", vergleicht Haug. "Das haben die Hersteller vorangetrieben. Jetzt wird über eine Periode über fünf Jahre noch weniger Geld ausgegeben als bisher."

"Ich habe selten erlebt, dass sich dafür jemand bedankt hat. Aber ohne die Einschränkungen wären die Kosten nie so weit gesenkt wurden", betont Haug, der sich als Befürworter des neuen Turbomotors outet. Ab der kommenden Saison ersetzen V6-Turbomotoren die in die Jahre gekommenen V8-Sauger. Die Entwicklung der neuen Aggregate verursachte große Ausgaben.

"Der jetzige Rennmotor ist der teurere Motor", hält Haug fest. "Er hat mehr Kolben als der Sechszylindermotor. Auf Dauer rechnet sich das. Aber es ist eine neue Herausforderung. Der neue Motor ist relevant für die Entwicklung zukünftiger Antriebstechniken. Er hat das KERS-System. Der jetzige Motor ist seit 2006 unverändert. Das ist eine der längsten Perioden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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