Damon Hill wünscht sich "richtiges Racing" und Herausforderungen für Vettel

Formel 1 2013

— 12.09.2013

Hill über Vettel-Dominanz: "Sie mussten die Regeln ändern"

Obwohl Vettel laut dem Briten "einen hervorragenden Job" macht, wünscht er sich mehr Herausforderungen für den Deutschen - Wird 2014 alles neu gemischt?



Der ehemalige Formel-1-Pilot Damon Hill lobt Sebastian Vettel für dessen Dominanz in der Königsklasse. Gleichzeitig würde er sich wieder "richtiges Racing" wünschen, wenngleich es laut dem Weltmeister von 1996 logischerweise nicht dem Red-Bull-Piloten obliegt, dafür zu Sorgen. Die Regeländerungen in der kommenden Saison hält der Brite aufgrund dessen für einen richtigen und notwendigen Schritt, um das Feld wieder näher zusammenzuführen. Dennoch ist Hill der Meinung, dass die aktuell ersten Geiger auch im kommenden Jahr vorne die Musik bestimmen werden.

"Er macht einen hervorragenden Job", lobt Hill den Heppenheimer bei 'talkSPORT', "aber es sieht fast schon zu einfach aus." Die Hälfte der bisher zwölf Saisonrennen konnte Vettel gewinnen, zuletzt zweimal in Folge. Der 26-Jährige führt in der Fahrerwertung mit 222 Punkten und einem komfortablen Vorsprung von 53 Zählern auf seinen ärgsten Verfolger Fernando Alonso (169 Punkte) und schickt sich an, den vierten Titel in Folge für die "Roten Bullen" einzufahren.

"Wir würden gerne richtiges Racing sehen und dass er herausgefordert wird", betont Hill, "aber es liegt nicht an ihm, langsamer zu fahren." Zu Hills aktiver Zeit kämpften er und sein Erzrivale Michael Schumacher um die Krone der Formel 1. Der Brite musste sich 1994 und 1995 geschlagen geben, schlug aber seinerseits mit dem Titel 1996 zurück. Während Schumachers dominierender Ferrari-Ära (2000 bis 2004) hatte Hill seinen Helm bereits an den Nagel gehängt. Ereilt der Königklasse bei Vettel eine ähnliche Dominanz wie zu Schumacher-Zeiten?

Darauf findet Hill keine klare Antwort. "Im nächsten Jahr werden die Regeln geändert, dann wird üblicherweise alles neu gemischt", sagt er im Hinblick auf die bevorstehende Turbo-Ära und die einschneidenden technischen Reglementierungen. "Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge entwickeln." Es werde eine große Herausforderung, "aber wenn sich die Dinge eingespielt haben, wird die Creme de la Creme auch wieder vorne sein", prophezeit der Mann aus Hampstead. Gleichzeitig hält der Brite den Eingriff für notwendig. "Sie mussten die Regeln ändern, damit das Feld wieder ausgeglichener wird."

Fotoquelle: Red Bull

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