Gene: Unzufrieden mit der WM-Situation, zufrieden mit der Räikkönen-Rückkehr

Formel 1 2013

— 16.09.2013

Räikkönens Ferrari-Rückkehr für Gene "eine gute Nachricht"

Der Spanier freut sich auf den Finnen, vergisst dabei aber nicht, Massas Arbeit zu würdigen - Kampf bis zum Schluss: "Wir werden definitiv nicht das Handtuch werfen"



Ferrari-Testfahrer Marc Gene freut sich über die Rückkehr von Kimi Räikkönen zur "Scuderia", vergisst dabei aber nicht, die Arbeit und Erfolge des zu Saisonende scheidenden Felipe Massa zu würdigen. "Ich möchte zunächst betonen, wie wichtig Felipe für den Werdegang unseres Teams war", gibt der Spanier gegenüber 'Crash.net' zu Protokoll. "Ich kann aber auch sagen, dass die Rückkehr von Kimi eine gute Nachricht ist", so Gene weiter.

"Gemeinsam mit Alonso wird es ein sehr starkes und erfahrenes Gespann sein, das einzige im Feld mit zwei Weltmeistern", freut sich der 36-malige Grand-Prix-Starter. Die Vertrautheit zwischen dem Finnen und den "Roten" aus Maranello, basierend auf der gemeinsamen Zeit von 2007 bis Ende 2009, sieht Gene als Vorteil. "Das Team kennt Kimi gut und er kennt das Team auch. Ich bin sicher, dass er in der Lage sein wird, mit uns im kommenden Jahr einen sehr guten Job zu machen."

Weniger zufrieden zeigt sich Gene mit der Punkteausbeute seiner Mannschaft. "Wir wissen, dass die Situation in beiden Meisterschaften nicht so ist, wie wir es erhofft haben", sagt er. "Wir sind uns aber sehr wohl bewusst, dass sich die Situation in der Formel 1 sehr schnell ändern kann." Aktuell tummelt sich Ferrari zwar mit 248 Punkten auf Platz zwei in der Teamwertung, der Rückstand auf Red Bull (352 Punkte) beträgt jedoch bereits 104 Zähler, der Vorsprung auf Mercedes (245 Punkte) lediglich drei Punkte.

In der Fahrerwertung liegt Alonso (169 Punkte) ebenfalls auf Rang zwei, hat aber bereits einen Rückstand von 53 Punkten auf Klassenprimus Sebastian Vettel (222 Punkte). Massa ist mit derzeit 79 Punkten Siebter. "Wir liegen in beiden Klassifikationen erheblich zurück", kritisiert Gene. Man werde aber nicht tatenlos zusehen, wie Vettel seinen vierten Titel in Folge einheimst. "Wir werden definitiv nicht das Handtuch werfen", gibt er sich kämpferisch.

"Wir hatten einen guten Start in die Saison, dann haben wir aber Anfang des Sommers ein bisschen bezüglich der Entwicklung des Boliden eingebüßt und unsere Rivalen sind vorbeigezogen. In den vergangenen zwei Rennen hat sich die Situation verbessert", analysiert der Ferrari-Testpilot und hofft auf eine Fortsetzung dieses Trends am kommenden Wochenende: "Wenn wir diese Verbesserungen in Singapur, einer komplett anderen Strecke als Spa oder Monza, bestätigen können, dann können wir wirklich bis zum Ende mitkämpfen."

Fotoquelle: Ferrari

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