Im vergangenen Jahr landete Nico Rosberg in Singapur auf Platz fünf

Formel 1 2013

— 19.09.2013

Rosberg: Singapur dürfte Mercedes liegen

Nach einem kleinen Durchhänger seitens Mercedes kommt mit Singapur eine Strecke, die dem Auto wieder liegen sollte - Nico Rosberg ist jedenfalls zuversichtlich



Nach dem viel umjubelten Sieg Lewis Hamiltons in Ungarn konnte Mercedes an den vergangenen beiden Rennwochenenden nicht nach den Sternen greifen. Waren Spa und Monza noch Hochgeschwindigkeitskurse, auf denen die Teams mit wenig Flügel agierten, steht mit Singapur jetzt aber wieder mal ein Rennen vor der Tür, bei dem es auf hohen Abtrieb ankommt. "Deshalb freue ich mich so auf das Rennen hier", gibt Nico Rosberg zu.

"Wir benutzen wieder das Aerodynamikpaket für hohen Anpressdruck, mit dem Lewis zuletzt in Ungarn gewonnen hat. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir an diesem Wochenende wieder sehr schnell sein können", glaubt der Deutsche. Auch auf die Strecke an sich freut sich Rosberg, nicht zuletzt dank seiner bisherigen Verdienste beim Nachtrennen: "Ich hatte hier in der Vergangenheit großartige Resultate und habe den Kurs immer sehr genießen können." 2008 hatte sich der 28-Jährige beim Premierenrennen so beispielsweise den zweiten Platz im Williams geholt.

Generell genieße Rosberg die aktuelle Saison: "Weil ich zum ersten Mal in meiner Karriere wirklich ein Auto habe, mit dem ich an verschiedenen Orten gewinnen kann, das ist ein großartiges Gefühl. Zu einer Strecke zu kommen und zu wissen, dass ich das Auto auf die Pole-Position stellen oder sogar gewinnen kann, ist echt toll." Dass sich das teaminterne Blatt wieder etwas zugunsten Hamiltons gewendet hat, sieht Rosberg nicht so tragisch: "Ich hatte gerade nur ein paar Rennen, in denen es nicht perfekt lief, das sieht natürlich etwas nach einem Durchhänger aus. Aber ich bin sicher, dass ich das wieder ändern kann und von jetzt an wieder bessere Rennen zeigen werde."

Daran glaubt auch Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda: "Jetzt kommt wieder ein Kurs mit viel Anpressdruck, was dem Mercedes entgegenkommen muss", zeigt er sich selbstbewusst ob den eigenen Stärken gegenüber 'APA'. Ziel sei es deshalb, zunächst einmal am Samstag in die ersten beiden Startreihen zurückzukehren: "Das ist gerade in Singapur, wo man schwer überholen kann, wichtig", so Lauda. Sollte der Mercedes also wie gewohnt gut im Qualifying gehen, könnte ein ähnliches Rennen wie in Monaco bevorstehen - bei dem Rosberg von Pole-Position aus gewann.

Fotoquelle: xpbimages.com

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