Singapur bringt die Fahrer in vielerlei Hinsicht an ihre Grenzen

Formel 1 2013

— 19.09.2013

Für Fahrer ist klar: Singapur schwieriger als Monaco

Warum Singapur das Stadtkurs-Duell gegen Monaco in punkto Herausforderung gewinnt und welchem Team die Streckencharakteristik in die Karten spielen könnte



Der Grand Prix von Singapur will Monaco den Rang als Rennen des Jahres ablaufen. Wenn es um die Historie geht, dann wird das einzige Nachtrennen im Kalender noch einige Zeit benötigen, um dies zu schaffen, in punkto Schwierigkeitsgrad ist man allerdings schon an Monte Carlo vorbeigezogen - das sagen zumindest viele Piloten.

Auch Sebastian Vettel. "Grundsätzlich sind Straßenkurse immer sehr technisch, verlangen einem viel ab", hält er den Balanceakt im Leitplankenkanal generell für eine große Herausforderung. "Der Unterschied zwischen Monaco und Singapur ist, dass die Strecke hier um ein ziemliches Stück länger ist - außerdem ist es dunkel, wenn wir fahren. Es handelt sich um künstliches Licht. Singapur verlangt einem mehr ab, einfach weil das Rennen länger ist, fast zwei Stunden dauert. Das längste Rennen der Saison, es ist sehr heiß, sehr feucht - daher ist es sehr anstrengend."

Dieser Meinung schließt sich McLaren-Pilot Sergio Perez an. "Ich würde sagen, rein physisch ist es das schwierigste Rennen im gesamten Kalender", sagt der Mexikaner. "Es erinnert ein wenig an Monaco, aber dort ist die Runde deutlich kürzer. Hier ist die Runde länger, es ist sehr heiß und die Strecke ist sehr uneben." Daran konnte auch eine Neuasphaltierung nur bedingt etwas ändern.

Für Ferrari-Pilot Massa ist es gar keine Frage, welcher Stadt-Grand-Prix schwieriger ist: Singapur. "Eine Runde dort ist wie zwei Runden in Monaco - sie dauert ungefähr 1:48 Minuten während Monaco viel kürzer ist", vergleicht der Brasilianer.

Doch wie könnte sich die Streckencharakteristik auf das Kräfteverhältnis auswirken? Für Vettel ist klar, dass er dieses Mal wieder mehr Gegenwehr aus dem Lager der "Silberpfeile" erleben wird. Das führt er darauf zurück, dass sowohl Auto als auch Fahrer auf engen Straßenkursen stark sind.

"Ich weiß nicht, was bei ihnen in Monza los war, vor allem im Qualifying-Trim war es überraschend, dass sie etwas Rückstand hatten", blickt der Red-Bull-Pilot auf die Highspeed-Schlacht im königlichen Park zurück. "Wir hatten natürlich nichts dagegen, aber ich denke, dass sie hier sehr stark sein werden. Außerdem sind Lewis und Nico üblicherweise auf Straßenkursen sehr stark, und Lewis war hier im Vorjahr sehr konkurrenzfähig. Wir haben um den Sieg gekämpft, ehe er aufgeben musste. Nico gewann in Monaco dieses Jahr - sie werden also da sein."

Fotoquelle: Marussia

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