Alain Prost ahnt, dass bei Ferrari nicht alles so idyllisch bleibt wie bisher

Formel 1 2013

— 20.09.2013

Prost: "Es wird heikel, wenn Probleme aufkommen"

Alain Prost ist Experte in Sachen Teamduelle - Zwar sieht er Kimi Räikkönens Wechsel zu Ferrari als Bereicherung für die Formel 1, hat aber auch Bedenken



Vierfachweltmeister Alain Prost glaubt, dass der Wechsel von Kimi Räikkönen zurück zu Ferrari der gesamten Formel 1 guttun wird. Trotzdem kann er sich vorstellen, dass es zwischen dem Finnen und seinem künftigen Teamkollegen Fernando Alonso, der als Heißsporn gilt, durchaus zu Reibungen kommen könnte. Und wer könnte das besser beurteilen als Prost, der sich sowohl mit Ayrton Senna als auch mit Nigel Mansell zwei der verbittertsten Teamduelle der Formel-1-Geschichte lieferte?

"Dass Kimi zu Ferrari geht, ist gut für die Formel 1. Es ist gut für die Fans, die zwei Topfahrer in einem wettbewerbsfähigen Team sehen wollen, die um Siege und die Meisterschaft kämpfen", schildert der Franzose die eine Seite der Medaille gegenüber 'BBC'. Seine Zweifel daran, dass bei Ferrari in Zukunft alles reibungslos ablaufen wird, kann er allerdings nicht verbergen: "Ich hoffe, dass es funktioniert. Wir wollen einen tollen Kampf auf der Strecke sehen. Es könnte klappen, aber sie sind zwei sehr verschiedene Charaktere. Es wird heikel, wenn Probleme aufkommen sollten."

Der Lachende Dritte könnte einmal mehr Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel werden. Den amtierenden Champion schätzt Prost zudem mittlerweile sogar stärker ein als sich selbst: "Er ist besser, weil er (bald womöglich; Anm. d. Red.) vierfacher Weltmeister ist und dabei viel jünger ist, als ich es war, als ich das damals erreicht habe." Vettel sei in einer guten Position, die Rekorde in der Königsklasse zu jagen, ist sich der ehemalige Rennfahrer sicher: "Er würde das wirklich verdienen."

Unterdessen genießt Prost den Megaevent in Singapur: "Ich bin zum ersten Mal hier, denn ich will gern mal ein modernes Rennen sehen. Es herrscht eine andere Stimmung hier, dadurch dass die Leute erst spät am Abend herkommen und es dann wirklich genießen können." Auch der 58-Jährige selbst scheint zufrieden mit seiner Reise nach Fernost zu sein: "Es ist einfach entspannter hier."

Fotoquelle: xpbimages.com

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