Formel 1 2013

— 21.09.2013

Häkkinen über Ferrari: Leichter Vorteil für Räikkönen

Ex- McLaren-Pilot Mika Häkkinen glaubt, dass Kimi Räikkönen 2014 leichte Vorteile gegenüber seinem neuen Ferrari-Teamkollegen Fernando Alonso haben könnte





Ex-Formel-1-Fahrer Mika Häkkinen kann sich vorstellen, dass sein Landsmann Kimi Räikkönen im kommenden Jahr bei Ferrari die Nase vorn haben könnte. Durch den anstehenden Wechsel des Finnen zurück zu seinem ehemaligen Team Ferrari, mit dem er 2007 die Weltmeisterschaft gewann, erwartet ihn in Person von Fernando Alonso ein echtes Schwergewicht der Formel 1 als Teamkollege. Doch auch wenn Häkkinen dem "Iceman" einiges zutraut, glaubt er ebenso, dass Räikkönen sich erst zurechtfinden muss.

"Kimi wird Zeit brauchen, um sich bei Ferrari einzugewöhnen. Sagen wir, du arbeitest seit Jahren in einem Büro. Du kennst die Infrastruktur in- und auswendig und hast zu deinen Bürokollegen Beziehungen, du fühlst dich zuhause und stark", wagt er einen Erklärungsversuch gegenüber 'Speedweek': "Dann kommt der Neue. Für den ist alles anders. Er muss sich erst bewähren, so läuft das nun mal in der Welt." Das sei für Räikkönen bei Ferrari nicht anders, es spiele keine Rolle, ob er schon einmal dort gefahren ist oder nicht, prophezeit der Weltmeister von 1998 und 1999.

Einen möglichen Vorteil sieht Häkkinen auf Seiten seines Landsmannes aufgrund dessen Fahrweise: "Ich glaube, die 2014er-Regeln mit den neuen Antriebseinheiten und beschränkter Spritmenge kommen dem sanften Fahrstil von Räikkönen entgegen." Gewiss sei das jedoch nicht, da der 44-Jährige noch keine Prognose über die Machtverhältnisse 2014 wagen will: "Im Grunde fangen alle Rennställe bei null an, ich stelle mir das sehr spannend vor. Das ist für alle eine steile Lernkurve, egal ob wir von einem Topteam oder von einem Hinterbänkler sprechen."

Den vielzitierten Stallkrieg bei Ferrari zwischen Räikkönen und Alonso hält Häkkinen jedoch für unwahrscheinlich: "Ich gehe nicht davon aus, dass die beiden aneinander geraten - beide sind Profis durch und durch, sie wissen genau, wie man mit so einer Situation umzugehen hat." Dennoch schweben über der Saison 2014 noch eine Menge Fragezeichen, die auch ein Doppelweltmeister nicht beantworten kann: "Ich habe ja im Laufe der Jahre das eine oder andere über diesen Sport gelernt, aber jetzt muss ich zugeben - ich habe nicht den geringsten Schimmer, wer 2014 vorne liegen wird."

Fotoquelle: xpbimages.com



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