Sagt immer das Gleiche in die Mikrofone: Alonso schwört Ferrari die Treue

Formel 1 2013

— 21.09.2013

Alonso macht Basta-Politik: Bei Ferrari in Rente

Der Ferrari-Star kann Wechselgerüchte nicht mehr hören und plant, seinen bis 2016 laufenden Vertrag zu verlängern: "Manche fahren, bis sie 39 Jahre alt sind"



Bis vor Kurzem sollte er noch zu Red Bull, dann waren seine Santander-Millionen auf dem Weg zum dauerklammen Lotus-Team, mittlerweile ist er dabei, zu McLaren zurückzukehren: Die Pläne, die findige Journalisten für Fernando Alonso schmieden, sind so abwechslungsreich wie die Helmdesigns seines ärgsten Kontrahenten. Der Spanier hat es aufgegeben, gegen die ständigen Spekulationen anzureden: "Ich kann nichts tun. Ich sage seit vier Grands Prix, dass ich bei Ferrari bleibe", so Alonso.

Er hat es nach eigener Aussage nicht mehr vor, Maranello den Rücken zu kehren, ehe er sich auf das Altenteil zurückzieht. "Ich würde gerne meine Karriere hier beenden, vielleicht den Vertrag verlängern - was immer sie wollen", schwört Alonso der Scuderia die Treue, beklagt sich aber darüber, dass derartige Zitate in den Medien keine Verwendung finden würden. Sich andauernd zu wiederholen, ist dem Mann aus Oviedo zu müßig: "Mir ist recht, was auch immer morgen in der Zeitung steht."

Weder er noch das Team hätten ein Problem mit den Schlagzeilen. Hinter den Kulissen arbeite man ohnehin längst an einer gemeinsamen Zukunft über den bestehenden Kontrakt hinaus: "Das ist mir ein Anliegen. Das Team hat mir bestätigt, dass das auf Gegenseitigkeit beruht." Alonsos aktueller Vertrag läuft noch bis zum Ende der Saison 2016, dann ist er 35 Jahre alt. Der Doppelweltmeister betrachtet sich nicht als angehenden Formel-1-Opa, sondern auch dann noch als ernstzunehmenden Titelaspiranten.

Exempel gefällig? "Manche Piloten fahren problemlos bis sie 38 oder 39 Jahre alt sind, Mark (Webber, Anm. d. Red.) ist so ein Beispiel. Michael (Schumacher) kam auch in gesetztem Alter zurück", argumentiert Alonso. Der Radsport-Fan, der selbst an Rennen der UCI Pro Tour teilnehmen will, findet mit dem US-Amerikaner Christopher Horner ein Vorbild auf zwei Rädern: "Bei der Spanien-Rundfahrt haben wir einen 41-jährigen Sieger erlebt. Da sind 35 Jahre ein gutes Alter."

Fotoquelle: xpbimages.com

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