Lotus zeigte sich in Singapur in durchaus ansprechender Form

Formel 1 2013

— 24.09.2013

Singapur gibt Hoffnung: Lotus verspricht starkes Saisonende

Warum Lotus in Singapur unter Wert geschlagen wurde, wieso man mit einem starken Saisonende rechnet und in welchem Bereich man sich gesteigert hat



Lotus und Kimi Räikkönen müssen ihre Titelhoffnungen abschreiben, wenn nicht noch ein großes Wunder passiert. Nach dem Grand Prix von Singapur liegt der Finne 98 WM-Punkte hinter Leader Sebastian Vettel auf Platz vier - in der Konstrukteurs-Wertung ist Lotus ebenfalls Vierter. Der Rückstand auf Red Bull beträgt 171 Zähler. Dennoch ist man in Enstone für den Rest der Saison guter Dinge und möchte der Konkurrenz aus Milton Keynes einen harten Kampf liefern.

Eine mutige Ankündigung - in Anbetracht der Tatsache, dass Red Bull seit der Sommerpause deutlich überlegen scheint, und Vettel in Singapur trotz Safety-Car-Phase kurz vor Schluss mit dem größten Vorsprung eines Siegers in dieser Saison ins Ziel kam. Aber Lotus-Chefingenieur Alan Permane ist der Meinung, dass sein Team in Singapur unter Wert geschlagen wurde und man nun deutlich besser aufgestellt ist als zuletzt.

Lotus: Durchbruch im Qualifying

"Wir hatten ein gutes Qualifying an diesem Wochenende, und wir haben es ausnahmsweise hinbekommen", spielt er gegenüber 'Autosport' auf Grosjeans starken dritten Startplatz an. Dass Räikkönen im Qualifying nur 13. wurde, ist auf dessen Rückenschmerzen zurückzuführen - doch im Rennen zeigte der Mann aus Espoo einen beispiellose Aufholjagd, die ihn bis auf Rang drei führte. Teamkollege Grosjean hätte mindestens dort landen können, hätte er nicht wegen eines Defektes aufgeben müssen.

"Das Auto hat gut funktioniert, und wir hatten überhaupt keine Probleme", zeigt sich Permane von der Konkurrenzfähigkeit des E21 positiv überrascht. "Und in der verbleibenden Saison fahren wir auf Strecken, die ein ähnliches Abtriebsniveau wie Singapur verlangen, und Pirelli bringt empfindliche Reifen und keine harten Mischungen, wie das Ende des vergangenen Jahres der Fall war - es gibt also keinen Grund, warum wir kein gutes Saisonende haben sollten."

Singapur-Leistung besser als Ergebnis

Lotus hofft also vor allem auf die Qualitäten des E21, mit den Reifen sorgsam umzugehen - das hat Räikkönen in Singapur auch zu Platz drei verholfen. Im Gegensatz zu McLaren-Pilot Jenson Button konnte er sich nämlich trotz alter Reifen im Bereich der Podestplätze halten und schließlich Platz drei einfahren.

"Wir wären Dritter und Vierter geworden, hätte Grosjean keine Defekt gehabt", ist Permane sicher. "Und ehrlich gesagt: Wenn Kimi ein ordentliches Wochenende gehabt hätte, dann wären beide im Qualifying vorne gewesen und hätten ein feines Rennen gehabt."

Fotoquelle: xpbimages.com

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