Adrian Sutil findet den Großen Preis von Singapur nicht zu lang

Formel 1 2013

— 27.09.2013

Sutil: "Endlich kommen wir alle mal in den roten Bereich"

Fernando Alonso hatte für die Zukunft eine kürzere Renndauer für Singapur gefordert - Adrian Sutil sieht das allerdings gänzlich anders



Das Nachtrennen von Singapur ist das wohl härteste im gesamten Rennkalender. Auf der einen Seite fordert es die Fahrer durch die hohen Temperaturen und die extreme Luftfeuchtigkeit körperlich. Auf der anderen Seite bietet der Stadtkurs kaum Gelegenheiten zum Entspannen, die Konzentration wird somit ebenfalls auf eine harte Probe gestellt. Zudem erreicht das Rennen - auch bedingt durch überdurchschnittlich viele Safety-Car-Phasen - fast immer knapp die maximal mögliche Renndauer von zwei Stunden, was auch Körper und Geist an die Grenzen treibt.

Adrian Sutil findet das nicht schlimm: "Wir verdienen alle genug Geld, da können wir auch mal etwas arbeiten", findet der Force-India-Pilot gegenüber 'Auto Bild motorsport' . Er kontert damit die Kritik von Ferrari-Fahrer Fernando Alonso an der Länge des Nachtrennens. Der Spanier hatte kürzlich verlauten lassen: "Das Rennen ist zu lang. Wir erreichen jedes Mal knapp die Zwei-Stunden-Grenze - und das bei diesen Temperaturen. Singapur sollte so wie Monaco gekürzt werden, da fahren wir auch knapp 260 statt mehr als 300 Kilometer."

Tatsächlich wurde es zeitlich sehr knapp in diesem Jahr: Sebastian Vettel beendete das Rennen nach 1:59:13 Stunden - mit nur einer weiteren Runde wäre der Grand Prix vorzeitig abgewinkt worden. Zudem wäre auch eine zweite Safety-Car-Phase jederzeit möglich gewesen. Sutil ist dennoch gänzlich anderer Meinung als Alonso: "Endlich kommen wir mal in den roten Bereich. Wir als Fahrer, aber auch unsere Autos. Wir sind alle Top-Sportler und genau das kann man von uns auch erwarten", so der Gräfelfinger, der in diesem Jahr Zehnter in Singapur wurde."

Fotoquelle: xpbimages.com

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