Nico Hülkenberg und Fernando Alonso werden 2014 keine Teamkollegen

Formel 1 2013

— 30.09.2013

Domenicali bestätigt: Hülkenberg war ein Kandidat

Laut Teamchef Stefano Domenicali war Nico Hülkenberg in der engeren Auswahl für das Ferrari-Cockpit, das am Ende Kimi Räikkönen bekommen hat



Es ist der Fahrerwechsel des Jahres: Die Rückkehr von Kimi Räikkönen und das bevorstehende Teamduell mit Fernando Alonso werfen ihre Schatten schon voraus. Die ganze Formel-1-Welt ist gespannt, wie sich der Stallkampf in der kommenden Saison entwickeln wird. Doch die Verpflichtung des Icemans waren schlechte Nachrichten für Nico Hülkenberg, der sich ebenfalls Chancen ausgerechnet hat, bei der Scuderia unterzukommen.

Teamchef Stefano Domenicali bestätigt gegenüber 'Sport Bild online', dass der Emmericher ebenfalls eine große Rolle in den Überlegungen spielte. "Er war einer der Kandidaten und wir haben intensiv über ihn nachgedacht", sagt der Italiener. "Weil er mehr Erfahrung hat, haben wir uns dann zwar für Kimi Räikkönen entschieden. Aber ich sehe für Nico in Zukunft trotzdem gute Chancen."

Hülkenberg hat bislang noch keinen Vertrag mit einem Team für die kommende Saison. Gerüchte im Fahrerlager besagen aber, dass der Noch-Sauber-Pilot schon in Kürze einen Vertrag bei Lotus unterschreiben wird, wo er seinerseits Kimi Räikkönen ersetzen soll. Der Finne fuhr seit seiner Rückkehr in die Königsklasse für das Team aus Enstone. Vor seiner Auszeit war der Finne bereits drei Jahre bei Ferrari unterwegs, musste aber einem anderen Fahrer Platz machen - Fernando Alonso.

Nun trifft er 2014 ausgerechnet auf den Spanier, den statt dem braven Felipe Massa nun ein weitaus unbequemerer Teamkollege erwartet. Will Ferrari Fernando Alonso nach der Teamkritik damit seine Grenzen aufzeigen? Domenicali winkt ab: "Kimi war absolut keine Entscheidung gegen Fernando", sagt er. "Beide sollen stattdessen zusammen die Siege für Ferrari einfahren." Allen Skeptikern will der Italiener zudem noch eine Botschaft mitgeben: "Diejenigen, die unsere Entscheidung hinterfragen, haben doch nur Angst vor der Paarung."

Fotoquelle: xpbimages.com

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