Force India kommt sehr gut mit der supersoften Reifenmischung zurecht

Formel 1 2013

— 30.09.2013

Südkorea: Force India ist auf die Reifen gespannt

Beim Grand Prix von Südkorea kommen die gleichen Reifen zum Einsatz wie in Singapur - einer davon ist Fluch, der andere Segen für Force India



Nach einem durchwachsenen Rennen in Singapur möchte Force India beim Großen Preis von Südkorea am kommenden Wochenende wieder angreifen. Besonders Paul di Resta will wieder Gas geben, weil er beim Nachtrennen in aussichtsreicher Position verunfallte und ausfiel: "Die Enttäuschung ist noch immer ziemlich präsent. Wenn du so ein Rennen hattest, möchtest du einfach nur so schnell wie möglich ins Auto."

Sein Teamchef Vijay Mallya ist trotz des Ausfalls von di Resta nicht unzufrieden mit dem zurückliegenden Grand Prix - zumal Teamkollege Adrian Sutil mit Platz zehn noch einen Punkt für Force India holen konnte: "Ich denke, die Strategie im Rennen hat sehr gut funktioniert. Ohne Pauls Unfall wäre der sechste Platz drin gewesen, denn er lag eigentlich immer vor Massa (der schließlich Sechster wurde; Anm. d. Red.)." Trotzdem habe es erneut einen gewaltigen Unterschied zwischen der Qualifying- und der Rennperformance bei Force India gegeben, bedauert der Inder.

Für Südkorea will Mallya noch nicht allzu viel versprechen: "Es war nie unsere beste Strecke, auch wenn wir vergangenes Jahr dort gepunktet haben. Sie hat sehr wenig Grip, und die kühleren Temperaturen machen es zu einer ganz anderen Herausforderung." Die Primärziele seien, das Qualifying zu verbessern und eine gute Strategie auszuklügeln - McLaren sei in der Gesamtwertung schließlich noch immer nicht außer Reichweite.

Sutil freut sich schon auf den Kurs in Yeongam: "Ich mag die Strecke. Ich war zwar bisher nicht sonderlich erfolgreich hier, aber das will ich in diesem Jahr ändern." Auf die Reifenperformance ist er jedoch gespannt: "Wir müssen abwarten, wie die Supersoften funktionieren, denn die Kurven sind dort sehr hart zu den Reifen. Das könnte zu ein paar interessanten Strategien führen." Neben der superweichen Mischung wird Pirelli wie in Singapur seine Medium-Reifen zur Verfügung stellen.

Di Resta weiß, dass zumindest eine der beiden Gummimischungen dem Force India entgegenkommen könnte: "Wir sind immer ziemlich gut mit den Supersoften zurechtgekommen. Andererseits hatten wir mit den Medium-Reifen immer sehr zu kämpfen, deshalb hoffe ich, dass wir das am kommenden Wochenende ändern können." In jedem Fall fiebert der Schotte dem Rennen aber entgegen: "Es ist eine ungewöhnliche Strecke, aber ich fahre dort sehr gerne."

Fotoquelle: xpbimages.com

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