Giedo van der Garde konnte sein Können bei Nässe bereits unter Beweis stellen

Formel 1 2013

— 30.09.2013

Caterham hofft auf Regen in Yeongam

Die größere Erfahrung und die Möglichkeit eines Chaosrennens lassen Caterham hoffen, Konkurrent Marussia vielleicht endlich zu überholen



Die Caterham-Piloten Giedo van der Garde und Charles Pic konnten beide bereits im Vorjahr ihre ersten Erfahrungen auf dem Korean International Circuit sammeln. Diese Tatsache könnte sich durchaus als Vorteil herausstellen, da die engsten Rivalen, die Marussia-Piloten, in Südkorea Neuland betreten werden: "Vergangenes Jahr war mein erstes Rennen in Südkorea, und ich habe es sehr genossen", erinnert sich etwa Pic.

Van der Garde fuhr zwar kein Rennen, bekam aber trotzdem seine Streckenzeit: "Südkorea ist eine der Strecken, wo ich 2012 im ersten Freien Training ran durfte. Ich habe 19 Runden absolviert - genug, um gegen Ende pushen zu können. Auch wenn die Reifen diesmal anders sind, wird diese Erfahrung besonders wichtig sein, weil sie bedeutet, dass ich direkt vom Start des ersten Freien Trainings weg Gas geben kann." Denn um das richtige Setup für das Wochenende zu finden, zähle jede Runde, so der Niederländer.

Außerdem setzt van der Garde auf Regen: "Wenn es regnen sollte, würde es sehr interessant werden. Unser Auto mag die Nässe, und zwei meiner Saisonhighlights hatte ich bei abtrocknender Strecke", denkt er an seine starken Qualifyingleistungen in Monaco und Belgien zurück. "Es wäre gut, wenn wir wieder so unvorhersehbare Wetterbedingungen bekommen, auch wenn die Jungs, die am Sonntag wieder alles zusammenpacken, in diesem Punkt sicherlich nicht mit mir übereinstimmen werden."

Pic, der mit der Performance seines Caterhams in Singapur nicht zufrieden war, weiß, wie wichtig es sein wird, ein gutes Setup im Freien Training zu finden: "Besonders, wenn es am Sonntag regnen sollte, und der Einsatz des Safety-Cars wahrscheinlich würde, müssen wir sichergehen, dass wir jede Chance, die sich uns bieten könnte, auch nutzen können." Caterham würde in den ausstehenden sechs Rennen noch mindestens einen 13. Platz benötigen, um Marussia in der Gesamtwertung noch von Rang zehn zu verdrängen. Die Chancen in Südkorea scheinen gar nicht so schlecht zu stehen...

Fotoquelle: xpbimages.com

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