Bruno Senna glaubt an seinen Landsmann Felipe Massa und dessen Talent

Formel 1 2013

— 01.10.2013

Senna: Massa muss die brasilianische Fahne hochhalten

Felipe Massa droht das Aus in der Formel 1, sollte er kein neues Team für die nächste Saison finden - damit würde auch der letzte Brasilianer die große Bühne verlassen



Ex-Formel-1-Pilot Bruno Senna hofft inständig, dass sein Landsmann Felipe Massa auch im kommenden Jahr in der Formel 1 sein Geld verdienen wird. Nach acht Jahren bei Ferrari muss der beliebte Brasilianer sein Cockpit für Kimi Räikkönen räumen und sucht derzeit nach einem neuen Arbeitgeber für 2014. Wird Massa nicht fündig, könnte die erste Saison seit 1969 ohne brasilianischen Fahrer bevorstehen.

So weit darf es in den Augen von Senna nicht kommen: "Ich hoffe nicht, dass Brasilien im nächsten Jahr ohne eigenen Piloten in der Formel 1 dasteht", sagt er gegenüber 'O Globo'. Den begehrtesten freien Platz in der Königsklasse kann momentan Lotus anbieten - dementsprechend umkämpft ist die Lücke, die Räikkönen durch seinen Abgang hinterlässt. Als härtester Konkurrent für Massa gilt derzeit Nico Hülkenberg, doch Lotus habe nach eigenen Angaben darüber hinaus noch eine "lange Liste" an weiteren Bewerbern.

Senna glaubt jedoch an die Stärken seines Landsmannes: "Es ist schwer zu sagen, was letztlich passieren wird. Die Teams stehen immer in Verhandlungen, aber er ist ein großer Kämpfer." Zudem sieht der ehemalige HRT-, Renault- und Williams-Pilot, der aktuell in der WEC unterwegs ist, Massas jüngste Leistungen als ordentliches Bewerbungsschreiben: "Seine Ergebnisse in dieser Saison waren gut - deutlich konstanter als noch vor ein oder zwei Jahren. Ich hoffe, er kann Brasilien nächstes Jahr repräsentieren."

Theoretisch würde Senna diese Aufgabe ja auch gern selbst übernehmen, realistisch scheint das jedoch nicht: "Die Chance auf ein wettbewerbsfähiges Auto ist sehr klein, also mache ich mir da keine großen Gedanken drüber", so der 29-Jährige. Dennoch würde er die Türen zur Formel 1 "nie zuschlagen". Die einzige seriöse Nachwuchshoffnung Brasiliens ist derzeit wohl Felipe Nasr, der in der GP2 aktuell auf Rang drei liegt, doch auch seine Chancen auf ein Formel-1-Cockpit 2014 sind gering. Dann hängt es wohl am Ende doch wieder an Routinier Massa.

Fotoquelle: xpb.cc

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