In Lauerstellung: Lewis Hamilton will Red Bull morgen ins Visier nehmen

Formel 1 2013

— 05.10.2013

Podestplatz in Sicht: Mercedes auf der Lauer

Mit den Startplätzen zwei und vier hat Mercedes heute fast das Maximum erreicht, morgen stehen das Podium und der Kampf mit Red Bull auf der Wunschliste



Sie waren die größte Gefahr für Red Bull, doch am Ende konnten die Silberpfeile wieder einmal nichts gegen Sebastian Vettel ausrichten. Auch beim Großen Preis von Südkorea startet Mercedes wieder einmal hinter dem Dreifachweltmeister. 0,218 Sekunden betrug der Respektabstand von Lewis Hamilton zu Vettel, der mit dem zweiten Platz durchaus zufrieden scheint: "Wir haben den bestmöglichen Job gemacht", bescheinigt der Brite.

Zwar habe man gehofft, näher an den Roten Bullen dran sein zu können, doch mehr als Platz zwei ist für die anderen 21 Fahrer neben Vettel derzeit wohl einfach nicht drin. "Ich habe gespürt, dass ich das meiste aus dem Auto herausbekommen habe, auch wenn es immer noch ein wenig Luft nach oben gibt", glaubt Hamilton nicht, dass er die Zeit des Heppenheimers hätte schlagen können. Doch morgen soll ein anderer Wind wehen: "Ich hoffe wirklich, dass wir morgen in der Lage sein werden, mit ihnen zu kämpfen."

Sein Teamkollege Nico Rosberg war mit seinem fünften Platz natürlich nicht sonderlich zufrieden. Auch wenn ihm morgen durch die Strafe für Mark Webber noch ein Platz geschenkt wird, fehlten dem Deutschen heute trotzdem mehr als zwei Zehntel auf Hamilton. "Das Maximum war wahrscheinlich, wo der Teamkollege ist", muss er sich bei 'RTL' eingestehen, dass es heute im Qualifying in Yeongam nicht ganz gereicht hat. "Im Großen und Ganzen habe ich es nicht hinbekommen, dass das Auto so liegt, wie ich es haben möchte", erklärt er.

Hinzu kam, dass Rosberg die Reifen nicht optimal in das Arbeitsfenster bringen konnte. Das richtige Fenster zu treffen, ist aus Cockpitsicht nicht immer leicht, meint er bei 'Sky': "Da weiß man nicht: Hat man genügend gemacht oder nicht. Vom Gefühl her war es von einem Satz zum nächsten immer bisschen unterschiedlich", erzählt der Mercedes-Pilot. "Beim gebrauchten Satz war das Gefühl komischerweise sehr gut. Ich bin in Q2 ja einmal mit einem gebrauchten Satz gefahren und bin damit in Q3 reingekommen. Da hat es sich gut angefühlt, aber das variiert immer. Es ist schwierig zu verstehen."

Besonders im Rennen erwartet der Deutsche erneut Schwierigkeiten, sollte es nicht regnen. "Die Schwierigkeit hier auf der Strecke ist, dass man Graining auf der Vorderachse bekommt. Das ist, wenn man auf der Vorderachse rutscht und dann die Oberfläche auf dem Reifen kaputtgeht", erklärt er. "Das ist sehr kompliziert, damit im Rennen umzugehen. Man kann es auch als Fahrer beeinflussen, indem man dann an den Stellen, wo am meisten Last drauf ist, langsam lenkt. Man muss jede Kurve mitdenken. Das ist schon kompliziert."

Trotzdem geht der Wiesbadener frohen Mutes in das morgige Rennen: "Der vierte Platz im Qualifying ist immer okay. Es ist ein guter Startplatz für morgen und das Auto ist auch im Rennen schnell. Von daher ist sicherlich einiges möglich. Ein Podestplatz müsste auf jeden Fall drin sein." Heute Abend will Rosberg allerdings erst einmal Abstand von der Strecke gewinnen, denn an den Autos könne man bis auf die Elektronik sowieso nichts mehr ändern. "Wir werden das sicherlich noch analysieren, aber das mache ich morgen früh."

Fotoquelle: xpbimages.com

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