Im vergangenen Jahr landete Jenson Button in Suzuka auf Platz vier

Formel 1 2013

— 08.10.2013

McLaren: Südkorea lässt für Japan hoffen

Jenson Button und Sergio Perez reisen mit großer Vorfreude nach Suzuka: Während der Brite an alte Erfolge anknüpfen will, sollte Perez aus Fehlern gelernt haben



"Suzuka fühlt sich ein bisschen wie mein zweites Zuhause an", gibt McLaren-Fahrer Jenson Button vor der Reise nach Japan zu. Das liege unter anderem an einem speziellen Erfolg vor zwei Jahren: "Mein Sieg dort im Jahr 2011 bleibt einer meiner emotionalsten überhaupt, weil es der erste japanische Grand Prix nach dem verheerenden Tsunami im Norden des Landes war - das war so ein wichtiger Event für das ganze Land."

Button liebt aber auch das Layout der traditionsreichen Strecke: "Was ich richtig an Suzuka mag, ist die Tatsache, dass die Strecke nicht vergibt. Wenn du zu weit rauskommst oder dich verbremst, landest du bei den meisten Kursen einfach auf einer asphaltierten Auslaufzone, du kannst also leicht zurückkommen, ohne eine Strafe zu kassieren."

Wenn man in Japan hingegen etwa in den S-Kurven oder am Ausgang von "The Degners" von der Strecke abkomme, lande man im Kiesbett: "Ich mag das, weil ich glaube, dass es diejenigen belohnt, die keine Fehler machen. Es sorgt für besseren Rennsport, denn du bleibst ehrlich und fokussiert", so der Brite.

Auch bei seinem Teamkollegen Sergio Perez ist die Vorfreude groß: "Ich liebe Suzuka, es ist so eine großartige Strecke. Ich mag schnelle Kurse, und es gibt so viele tolle Kurven hier: die S-Kurven, The Degners, Spoon oder 130R." Gerade der besonders flüssige erste Sektor hat es dem Mexikaner angetan: "Das Gefühl, wenn du da durchnagelst, ist einfach unglaublich."

Problematisch sei nur, dass es sehr schwierig sei zu überholen: "Die meisten Kurven sind sehr schnell, und auf die Bremszonen folgen meistens ebenfalls schnelle Kurven, darum ist es sehr schwer, aneinander vorbeizukommen. Ich vergangenen Jahr habe ich es versucht und bin grandios gescheitert (Perez schied nach einem Dreher aus; Anm. d. Red.)." Dieses Jahr wolle er fahren "wie ein Verrückter", um ein gutes Resultat aus Japan mitnehmen zu können.

Button hegt ebenfalls die Hoffnung auf ein ordentliches Rennen: "Wir sind mit dem Auto noch nicht da, wo wir hin wollen, aber Südkorea hat gezeigt, dass wir sogar gut fahren und Punkte sammeln können, wenn uns das Glück nicht hold ist." Auch Teamchef Martin Whitmarsh zieht positive Schlüsse aus dem zurückliegenden Rennen in Yeongam und hofft zumindest auf eine Wiederholung des Resultats (Plätze acht und zehn): "Das Ziel an diesem Wochenende in Japan ist ein sauberer und fehlerfreier Nachmittag, dann können wir schauen, ob wir das Ergebnis des letzten Rennens vielleicht noch toppen können."

Fotoquelle: xpbimages.com

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