Pastor Maldonado und Valtteri Bottas zählen Suzuka zu ihren Lieblingsstrecken

Formel 1 2013

— 08.10.2013

Williams erwartet Reifenprobleme in Japan

Vom Spaßfaktor her gibt es in Suzuka aus Fahrersicht nichts auszusetzen - Williams erwartet jedoch hohen Gummiabrieb und möglichwerweise Wetterschwankungen



Williams-Pilot Valtteri Bottas freut sich darüber, als Stammfahrer zum Großen Preis von Japan nach Suzuka zu fahren können und sich ordentlich auf dem Traditionskurs auszutoben: "Im vergangenen Jahr durfte ich im ersten Freien Training fahren, und Suzuka war sofort meine Lieblingsstrecke wegen der sehr schnellen und speziellen Kurvenkombinationen." Besonders Sektor 1 habe es dem Finnen angetan: "Es ist durch die schnell zu absolvierenden Höhenunterschiede ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt."

Außerdem freut sich Bottas auf die zahlreichen finnischen Fans an der Strecke und betont die Wichtigkeit eines guten Qualifyings, weil die Überholmöglichkeiten in Japan relativ rar gesät seien. Sein Teamkollege Pastor Maldonado war bereits öfters auf dem Suzuka International Racing Course unterwegs und weiß, worauf es ankommen wird: "Du musst eine rundum gute Balance für das Auto finden, die Reifen richtig arbeiten lassen, eine gute Aerodynamik haben und zudem ein ordentliches Setup finden. Stimmen nicht alle dieser Elemente, kann dich das auf eine Runde sehr viel Zeit kosten."

Xevi Pujolar, Chef-Renningenieur bei Williams, bringt noch zwei andere Faktoren zum Thema, die eine große Rolle in Japan spielen könnten: "Die durchschnittlichen Kurvengeschwindigkeiten sind nach Silverstone die zweihöchsten der Saison. Dadurch wirkt sehr viel Energie auf die Reifen ein, was im Zusammenhang mit der rauen Streckenoberfläche zu Problemen führen kann." Möglich also, dass erneut der Abnutzungsgrad der Pirelli-Gummis im Fokus stehen wird.

Zudem könnte womöglich das Wetter eine Rolle spielen: "Obwohl die Chance auf Regen klein ist, bewegt sich der Tropensturm "Danas" gerade auf Japan zu und soll in den kommenden Tagen an der Küste vorbeiziehen. Vor dem Qualifying und dem Rennen sollte er eigentlich durch sein, aber es wäre möglich, dass die Wettervorhersagen über Richtung und Geschwindigkeit nicht stimmen", so Pujolar. Somit könnte gegebenenfalls das im vergangenen Jahr neu installierte Dränagesystem erstmals zum Einsatz kommen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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