Sergei Sirotkin absolvierte am Montag seinen ersten Formel-1-Test

Formel 1 2013

— 09.10.2013

Kaltenborn bestätigt Ferrari-Test von Sirotkin

Monisha Kaltenborn bestätigt, dass Sergei Sirotkin am Montag in Fiorano erstmals einen alten Ferrari getestet hat - Kein Druck für den Youngster



Sergei Sirotkin, der im kommenden Jahr für Sauber in der Formel 1 fahren soll, hat am Montag einen Schritt in Richtung Superlizenz gemacht. Wie Teamchefin Monisha Kaltenborn 'Richland F1' bestätigte, testete der 18-Jährige auf der Ferrari-Teststrecke in Fiorano ein altes Formel-1-Auto der Italiener. Dabei soll es sich um einen F60 aus der Saison 2009 gehandelt haben. Dies war Sirotkins erste Ausfahrt mit einem Formel-1-Auto auf der Rundstrecke, nachdem er vor kurzem bei einem Showrun in Sotschi erstmals einen Sauber bewegt hatte.

Der Test mit dem vier Jahre alten Auto fällt nicht unter das bestehende Testverbot der Formel 1 und war für Sirotkin eine Möglichkeit, wichtige Erfahrung im Formel-1-Auto zu sammeln. Denn noch ist der junge Russe, der in dieser Saison in der Renault-World-Series fährt, noch nicht im Besitz der Superlizenz, die zur Teilnahme an Formel-1-Rennen erforderlich ist.

Um diese zu erhalten, muss Sirotkin im Rahmen eines Tests (in der Regel über eine Distanz von 300 Kilometer) nachweisen, dass er ein Formel-1-Auto im Renntempo sicher bewegen kann. Wie viele Runden der 18-Jährige am Montag in Fiorano gefahren ist, ist nicht bekannt.

In seinen ersten Wochen bei Sauber hinterließ der junge Russe laut Kaltenborn einen guten Eindruck: "Wir bekommen sehr positives Feedback von den Ingenieuren. Wenn sie mit ihm sprechen, zeigt er die richtige Einstellung, hört viel zu, lernt schnell", wird die Österreicherin von 'Richland F1' zitiert. "Aber das sagt nichts darüber aus, wie er sich auf der Strecke schlagen wird."

Kaltenborn erklärte zudem, dass man Sirotkin nicht unter Druck setzen oder ins kalte Wasser werfen werde: "Welchen Schritt wir auch unternehmen, er muss sinnvoll sein. Wir wollen die Dinge nicht durchdrücken", sagt die Teamchefin. "Wir werden sehen, wie er sich entwickelt und dann unsere Entscheidung treffen." Laut Kaltenborn sei es auch denkbar, dass Sirotkin 2014 noch kein Renncockpit erhält, denn die Zahlungen der russischen Partner seien unabhängig von Renneinsätzen Sirotkins.

Fotoquelle: Sauber

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