Perez muss noch warten, bis er in Sachen Vertrag das Visier runterklappen kann

Formel 1 2013

— 11.10.2013

McLaren "nicht unter Druck": Perez droht das große Zittern

Geschäftsführer Neale will bei der Fahrerwahl für 2014 mit Bedacht agieren und freut sich auf die Partnerschaft mit Honda: "Setzen Himmel und Hölle in Bewegung"



An die Vorstellung, dass McLaren 2014 mit der Fahrerpaarung Jenson Button und Sergio Perez ins Rennen geht, hatten sich die meisten Formel-1-Fans gewöhnt. Oder etwa doch nicht? Im Rahmen des Japan-Grand-Prix in Suzuka deutet Jonathan Neale an, dass im Falle des Briten eine Bestätigung kurz bevorsteht, der gültige Vertrag des mexikanischen Paydrivers allerdings nicht in Stein gemeißelt ist. Fließt kein Geld von dessen Gönner Telmex, könnte der Kontrakt Schall und Rauch sein.

Der Geschäftsführer bleibt mit seinen Aussagen nebulös und erinnert an die positiven Signale, die Teamchef Whitmarsh und Button zuletzt ausgesendet hatten: "Wie Martin und Jenson in Südkorea schon sagten, haben wir bestätigt, was wir in dieser Sache machen - während die andere noch zur Debatte steht", so Neale. Gemeint ist offenbar Perez. Der wird sich noch eine Weile gedulden müssen, bis er Gewissheit über seinen Arbeitsplatz hat, schließlich zeigt sich der McLaren-Verantwortliche entspannt: "Wir stehen nicht unter gewaltigem Druck."

Die häufigen Fragen nach der Fahrerwahl für 2014 sind aus Sicht des Geschäftsführers natürlich: "Ich weiß, dass die Erwartungen der Medien groß sind und verstehe das", erinnert er daran, dass in Woking auch immer wieder Namen wie Fernando Alonso und Nico Hülkenberg gehandelt werden. Neale und seine Mitstreiter lassen sich dennoch nicht aus der Ruhe bringen: "Es gibt weder im Regelwerk etwas noch einen strukturellen Grund, die Entscheidung ohne sorgfältiges Abwägen zu treffen. Das tun wir."

Eine Verpflichtung bei McLaren wäre die Eintrittskarte für die zweite Ära der Kooperation mit Honda ab 2015, die in Suzuka aus Neales Sicht nur noch schmackhafter geworden ist: "Wir sehen uns im Laufe des Wochenendes. Es ist eine aufregende Vorstellung, ein Comeback an ihrer Seite zu feiern", blickt er freudig voraus und hält einen großen Batzen Arbeit für erledigt: "In den vergangenen zehn Monaten - also seitdem der Startschuss fiel und was nicht viel Zeit in der Formel 1 ist - haben wir eng zusammengearbeitet."

Von der Hingabe der Japaner für das Projekt ist Neale begeistert: "Sie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, das sind vielversprechende Aussichten." Gut für McLaren, schließlich gibt es ohne Fernglas derzeit nur Trübes vor der Haustüre. Den Briten verdirbt das dank Honda aber nicht die Laune: "Obwohl die Sache am Horizont lockt, konzentrieren wir uns im Moment voll auf die Arbeit mit Mercedes. Der krasse Einschnitt bei den Regeln bedeutet, dass wir die Sache in zwei Jahren zweimal zu erledigen haben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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