Kann Sebastian Vettel der einzige Sieger auf dem Buddh International Circuit bleiben?

Formel 1 2013

— 18.10.2013

Vettel: Indien verlangt Instinkt

Sebastian Vettel und Mark Webber sind trotz des anspruchsvollen Buddh International Circuit zuversichtlich und freuen sich auf die kulturelle Vielfalt Indiens



Am 27. Oktober wird die Formel 1 zum dritten Mal Halt in Noida machen, um den Großen Preis von Indien abzuhalten. Bisher war die Strecke aus der Feder von Hermann Tilke besonders für Sebastian Vettel ein gutes Pflaster, schließlich konnte der Deutsche beide Rennen in den Jahren 2011 und 2012 gewinnen. In dieser Saison winkt sogar noch mehr als der Rennsieg: Vettel kann durch einen fünften Platz vorzeitig seine vierte Weltmeisterschaft sichern. Auch Teamkollege Mark Webber hat bisher nicht schlecht auf dem Buddh International Circuit abgeschnitten (Vierter und Dritter) - Red Bull gilt demnach erneut als Favorit auf den Grand-Prix-Sieg.

"Bislang ist für uns immer alles perfekt gelaufen in Indien", erinnert sich Vettel. "Und es gibt dort einen sehr schönen Pokal - es wäre also großartig, wenn ich den am Ende erneut in den Händen halten könnte." Dem Kurs zollt der Champion dennoch Respekt: "Es ist keine einfache Strecke, denn es gibt ein paar echt komplizierte Rhythmus-Zerstörer. Der schwierigste Teil ist die Anfahrt bergauf in Kurve 3 hinein, weil es praktisch unmöglich ist, den Scheitelpunkt zu sehen. Um eine perfekte Runde auf dem Buddh Circuit zu fahren, brauchst du einen guten Fahrinstinkt."

Auch Webber weiß, was ihn erwartet: "Die Strecke ist toll. Ich denke, die (Erbauer; Anm. d. Red.) haben bei diesem Kurs einen guten Job gemacht. Du kannst ein Formel-1-Auto hier wirklich am Limit bewegen, es ist echt schnell. Die Strecke ist sowohl für die Fahrer als auch für die Autos sehr anspruchsvoll." Der Kurs sei dem in der Türkei sehr ähnlich, so Webber, während der mittlere Sektor an Silverstone erinnere: "Der ist sehr, sehr schnell und hat ein paar Unebenheiten. Die Bodenwellen sind aber ziemlich cool und süß, man hat die an ganz schön herausfordernden Stellen eingebaut."

Auch auf das Gastgeberland Indien freut sich der Australier: "Es ist aus vielerlei Gründen ein einzigartiges Land: Es gibt eine große kulturelle Vielfalt und ein paar echt spektakuläre und geschäftige Städte. Ich habe auch mal das einheimische Essen probiert; es ist sehr lecker und natürlich scharf, aber das stört mich nicht." Gut möglich, dass es für Red Bull nach dem Rennen eine Menge zu feiern geben wird.

Fotoquelle: xpbimages.com

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