Alonso zeigt sich zuversichtlich - aber viel viel hat er bei Ferrari noch zu lachen?

Formel 1 2013

— 25.10.2013

Alonso: "Ich bleibe zuversichtlich in diesem Team"

Die Leistungskurve des F138 zeigt nach unten, der Spanier zeigt dennoch Zuversicht und bekräftigt seine Ambitionen - Steine im Weg?



Zuletzt sorgten Fernando Alonsos Aussagen für eine Menge Zündstoff. Nach öffentlicher Kritik an seinem Team wurde der Spanier in einem persönlichen Rapport von Ferrari-Präsident di Montezemolo und Teamchef Stefano Domenicali zurechtgewiesen.

Kritik am Weltmeister von 2005 und 2006 übte auch Michael Schumacher gegenüber 'Bild': "Er hat sich selbst Steine in den Weg gelegt. Es sind Dinge vorgefallen, die nicht förderlich waren", äußert sich der Deutsche zur Teamfähigkeit des 32-Jährigen. Gegenüber der spanischen Zeitung 'Marca' betont Alonso, die Situation bei Ferrari "hat sich keinesfalls verändert". Das klingt zunächst doppeldeutig.

Alonso, der seit seinem Dienstantritt für die "Roten" 2010 stets Sebastian Vettel und Red Bull zum Titel gratulieren musste, fügt hinzu: "In letzter Zeit gibt es einen Trend oder eine Bewegung um zu sagen, dass etwas schlecht ist oder eine Kontroverse zu schaffen, aber zu sagen, es sei eigentlich alles wie immer, verkauft nicht so viel." In dieser Saison konnte Alonso in den bisherigen 15 Rennen zweimal (China und Spanien) gewinnen, er punktete wie immer konstant, die Form- und Leistungskurve des F138 zeigt aber tendenziell eher nach unten.

Und das ist nicht kongruent mit den Ansprüchen des bisher zweifachen Titelträgers. "Ich möchte eindeutig gerne die Meisterschaft gewinnen und näher dran sein in Jahren wie diesem", sagt Alonso, der die aktuelle Situation dennoch relativiert: "Wir sind aber Zweiter, etwas, wovon die Hälfte des Starterfeldes nicht einmal von träumen kann."

Rudert der Mann aus Oviedo mit solchen Aussagen zurück? Zumindest zeigt er sich versöhnlicher als zuletzt. "Ich bleibe zuversichtlich in diesem Team", betont Alonso. "Ich habe keine Zweifel an ihrer Arbeit und ihrer Entschlossenheit, ein gutes Auto für 2014 zu erstellen."

Fakt ist: Alonso kann Vettel auf der Strecke momentan nicht das Wasser reichen. "Wir müssen Red Bull für das gratulieren, was sie getan haben", sagt er beim Großen Preis von Indien dem brasilianischem Portal 'TotalRace'. Zuletzt wurde ein möglicher Wechsel des Spaniers zurück zu McLaren kolportiert. Doch auch da könnten "Schumis" Anmerkungen zutreffen, wenn man Alonsos Aussage zum Rennstall aus Woking betrachtet: "Einige Teams wie McLaren und andere können nicht einmal das Podium erreichen." Ist das ein weiterer Stein, den sich der Spanier in den Weg legt?

Fotoquelle: xpbimages.com

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