Esteban Gutierrez zeigt sich seit seinem siebten Platz in Suzuka sehr selbstbewusst

Formel 1 2013

— 26.10.2013

Gutierrez will Sauber 2014 anführen

Nach seinem ersten Top-10-Ergebnis in Japan strotzt Sauber-Pilot Esteban Gutierrez vor Selbstbewusstsein und könnte sich die Rolle des Team-Leaders vorstellen



Nach seinem jüngsten Erfolg in Suzuka - einem siebten Platz, der die ersten WM-Zähler der Karriere bedeutete - schwebt Esteban Gutierrez auf Wolke sieben. Plötzlich kann sich der Mexikaner sogar vorstellen, in der kommenden Saison die Rolle des Team-Leaders bei Sauber einzunehmen, sollte Nico Hülkenberg den Schweizer Traditionsrennstall verlassen: "Die ersten Punkte waren ein wichtiger Schritt für mich. Das zeigt auch eine persönliche Steigerung auf. Für mich war es auch eine Bestätigung, dass ich es schaffen kann", erklärt Gutierrez gegenüber 'Sky Sports F1'.

"Im kommenden Jahr gibt es neue Regeln", führt der 22-Jährige weiter aus: "Die Autos werden ganz anders sein, da wird sich vieles verändern. Als Fahrer brauchst du da ein sehr großes Verständnis, was vor sich geht. Ich hoffe, ich bin da gut aufgestellt - das ist zumindest die Rückmeldung, die ich vom Team bekomme. Deshalb sage ich mal zuversichtlich: Ja, ich bin bereit, diese Rolle zu übernehmen."

Ganz generell ist Gutierrez mittlerweile überglücklich bei Sauber: "Ich bin zufrieden, wie es läuft. Vor allem in letzter Zeit. Ich fühle mich persönlich einfach immer wohler im Auto und im Team. Alle haben Vertrauen in die Fahrer, das beruht aber auch auf Gegenseitigkeit. Wenn das Team Vertrauen in dich und dein Potenzial hat, dann fällt es dir leichter, es auch in die Tat umzusetzen. Die Atmosphäre ist gleich eine ganz andere."

Seit Beginn der Saison zweifelten Kritiker stets das Talent des Youngsters an, weil er bis zum 15. WM-Lauf in Japan keinen einzigen Punkt für Sauber hatte holen können, während Teamkollege Nico Hülkenberg bis dahin derer 31 sammelte. Ganz nachvollziehen kann Gutierrez die Kritik trotzdem nicht: "Kritiker sind Kritiker. Leider basiert ihre Meinung auf Sachverhalten, die nicht der Realität entsprechen. Sie wissen wahrscheinlich gar nicht, was wirklich vor sich geht. Schließlich gelangt nicht alles an die Öffentlichkeit. Unterm Strich ist es am besten, Ergebnisse sprechen zu lassen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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