Maldonado und Bottas stiefeln zuversichtlich in die Dämmerung

Formel 1 2013

— 29.10.2013

Williams-Piloten mit guten Abu-Dhabi-Erinnerungen

Pastor Maldonado und Valtteri Bottas kommen gern an den Yas Marina Circuit in Abu Dhabi, wollen in Indien einen Aufwärtstrend erkannt haben und diesen fortsetzen



Auf dem Papier erlebte Williams beim Grand Prix von Indien eine weitere Enttäuschung. Angesichts der Plätze zwölf und 16 reiste das britische Traditionsteam am Sonntagabend einmal mehr ohne WM-Punkte ab. So steht der von Pastor Maldonado auf dem Hungaroring errungene Punkt auch drei Rennen vor Schluss der Saison nach wie vor als einziger auf der Habenseite des Teams.

Wie schätzen Maldonado und Teamkollege Valtteri Bottas die Chancen ein, dass es kommenden Wochenende auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi besser läuft? "Im vergangenen Jahr hatte ich ein gutes Wochenende, fuhr im Qualifying auf Platz drei und im Rennen trotz KERS-Ausfall auf Platz fünf. Die Strecke liegt mir also und ich habe gute Erinnerungen an sie", sagt Maldonado.

Dem Venezolaner haben es besonders der Beginn und das Ende der 5,554 Kilometer langen Runde angetan. "Der erste Sektor ist sehr schnell, vor allem die Kurven zwei, drei und vier. Der letzte Sektor ist bildschön", schwärmt Maldonado und ist vorsichtig optimistisch: "Während der zurückliegenden Wochen haben wir Fortschritte erzielt. Das Auto fühlte sich in Indien besser an. Diesen Trend wollen wir bei den letzten Rennen der Saison fortsetzen."

Teamkollege Bottas saß im November 2011 auf dem Yas Marina Circuit zum ersten Mal überhaupt im Formel-1-Cockpit. Damals absolvierte der Finne den Young-Driver-Test für Williams. Bottas' Streckencharakteristik fällt wie folgt aus: "Abu Dhabi unterscheidet sich stark von den zuletzt besuchten Rennstrecken. Es gibt jede Menge Schikanen und harte Bremspunkte. Deshalb müssen wir das Auto komplett anders abstimmen als zuletzt. Es kommt auf eine gute Traktion und ein stabiles Verhalten auf den Randsteinen an."

Für Williams-Chefingenieur Xevi Pujolar ist der Grand Prix von Abu Dhabi "ein einzigartiges Rennen". Grund hierfür sind die ungewöhnlich späte Startzeit in der Dämmerung und der Zieleinlauf unter Flutlicht. Obwohl die Kurven auf dem Yas Marina Circuit laut Pujolar "enger als allgemein üblich" sind, "liegen die Kurvengeschwindigkeiten und auch der Spritverbrauch über dem Durchschnitt".

Während Pujolar das Team bis zum Saisonfinale begleiten wird, ist der neue Williams-Technikchef Pat Symonds beim Abu-Dhabi-Grand-Prix letztmalig in diesem Jahr vor Ort. In Sinne der Ressourcenverlagerung auf 2014 verfolgt Symonds die beiden abschließenden Saisonläufe in Austin und Sao Paulo von der Zentrale des Teams im britischen Grove aus.

Fotoquelle: xpbimages.com

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