Für Red Bull könnte Abu Dhabi nicht die gewohnte Spazierfahrt werden

Formel 1 2013

— 01.11.2013

Red Bull: Voran, aber vor der Konkurrenz gewarnt

Trotz der Doppelführung am ersten Trainingstag in Abu Dhabi hat Red Bull die Konkurrenz auf der Rechnung - Lotus und McLaren sorgen für rauchende Köpfe



Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde die Red-Bull-Dominanz auch auf dem Yas Marina Circuit weitergehen: Am ersten Trainingstag in Abu Dhabi sicherten sich Sebastian Vettel und Mark Webber (+0,155 Sekunden) die ersten zwei Plätze, Lewis Hamilton im Mercedes und Kimi Räikkönen im Lotus fehlten auf den Plätzen drei und vier fast vier Zehntelsekunden.

Dennoch dürfte vor allem Lotus mit viel Sprit zumindest auf Augenhöhe mit Red Bull sein - ein spannendes Rennen könnte sich abzeichnen. "Es ist schwierig zu sagen, wie wir im Vergleich zu den anderen stehen", bestätigt auch Leader Sebastian Vettel, der heute problemlose 53 Runden abspulte.

"Wir wissen, dass Lotus hier schnell ist, aber auch wir hatten eine vernünftige Pace heute. Es ist nicht immer so einfach auf diesem Kurs mit den sich ändernden Bedingungen: Wir starten bei Sonnenschein und hören in der Nacht auf, und die Streckentemperaturen ändern sich in der Zeit. Ansonsten gab es aber keine großen Probleme, also bin ich ziemlich glücklich."

Teamkollege Webber tappt ebenfalls noch etwas im Dunkeln, da sich die Bedingungen in Abu Dhabi aufgrund der Abenddämmerung ständig ändern. "Die zweite Session war für Rennen und Qualifying etwas repräsentativer als die erste", sagt der "Aussie", der auf insgesamt 51 Runden kam. "Das liegt an der Tageszeit und den Temperaturen."

Einmal mehr standen die Pneus am Freitag im Fokus: "Im ersten Training kann man natürlich nicht zwei schnelle Runden hintereinander fahren, weil die Reifen dann auseinander fallen. Die Longruns sehen jedenfalls nicht so schlecht aus. Ich denke, der weiche Reifen wird hier besser halten als in der Vorwoche. Für den ersten Tag hatte ich heute kein schlechtes Gefühl. Wir haben die Informationen bekommen, die wir gebraucht haben. Also schauen wir mal, wie es morgen sein wird. Wir werden heute alles noch einmal durchgehen und versuchen, das Auto mit beiden Reifenmischungen zu verstehen."

McLaren war heute bei den Geschwindigkeitsmessungen in beiden Trainings um rund sieben km/h schneller als Red Bull, was im Rennen durch die Strategie eine Rolle spielen kann, sollten Jenson Button oder Sergio Perez einen langen ersten Stint fahren und durch die Boxenstopps plötzlich vor den Red-Bull-Piloten liegen. "Man muss das im Auge behalten", weiß Webber. "Seb hat sich auch unterschiedliche Flügel angesehen, und wir werden uns heute Nacht damit auseinandersetzen. Nichts wirklich Spektakuläres. Vielleicht hat McLaren etwas Spezielles vor."

Fotoquelle: xpbimages.com

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