Romain Grosjean fuhr auch in Abu Dhabi ein kluges Rennen

Formel 1 2013

— 03.11.2013

Grosjean mit Köpfchen: Punkte mitnehmen

Romain Grosjean setzt seine starke Serie mit Platz vier im Grand Prix von Abu Dhabi fort - Großes Lob von Ex-Weltmeister Alain Prost



Nimmt man nur die zurückliegenden vier Rennen für eine Wertung der Formel 1, so liegt Lotus-Pilot Romain Grosjean hinter Seriensieger Sebastian Vettel auf Platz zwei. Der Franzose mit Schweizer Pass hat seit dem Grand Prix in Südkorea insgesamt 57 Punkte geholt. Zum Vergleich: Teamkollege Kimi Räikkönen schaffte im gleichen Zeitraum nur 34 Zähler. Grosjean blüht auf, seit feststeht, dass der "Iceman" am Ende der Saison zu Ferrari wechseln wird.

"Es sieht so aus, als würde ihm der feststehende Abschied von Kimi aus dem Team psychologisch gut tun. Er fährt deutlich besser. Er war immer schon schnell, aber früher wenig konstant. Jetzt hat er in den zurückliegenden Rennen sehr konstant starke Leistungen gezeigt. Ich finde das beeindruckend. Er fährt nun klug und kontrolliert", lobt Ex-Weltmeister Alain Prost bei 'Sky Sports F1' seinen Landsmann. "Heute war ein gutes Beispiel", so der "Professor". "Er ist auch heute wieder brillant gefahren", sagt auch Teamchef Eric Boullier.

"Ein Podestplatz wäre vielleicht möglich gewesen, aber dafür hätte der erste Stint länger sein müssen. Alles wäre dann etwas einfacher geworden", stimmt Grosjean nach Platz vier im Grand Prix von Abu Dhabi zu. Kurz vor dem Ende versuchte der Franzose eine Aufholjagd zu starten. Als die vor ihm fahrenden Rosberg und Webber jedoch mit schnellen Runden kontern konnten, zog das oft kritisierte "Crashkid" die richtigen Schlüsse daraus.

"Am Ende fand ich es zu gefährlich, Nico und Mark wirklich noch zu hart zu attackieren. Es war wichtiger, die Punkte für Platz vier für den Kampf in der Konstrukteurs-WM mitzunehmen. Ich habe lieber abgewartet. Wenn Nico in seinem Mercedes Probleme bekommen hätte, dann wäre ich da gewesen. Aber das ist nicht passiert", schildert Grosjean, der sich in den vergangenen Wochen den Respekt vieler Beobachter erarbeitet hat.

"Er hätte vielleicht auf das Podest kommen können, aber sie haben zu früh gestoppt. Wenn sie später gekommen wären, dann hätten sie am Ende die weichen Reifen nehmen können. Das war nicht möglich. Er hat dann aber das Beste daraus gemacht. Er hat die Position abgesichert und nichts Verrücktes gemacht", freut sich Prost. "Er muss jetzt den nächsten Schritt machen - ein Rennen gewinnen. Wenn man das mal geschafft hat, dann sieht es ganz anders aus. Das muss man aber erst einmal schaffen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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