Nico Hülkenberg könnte im nächsten Jahr womöglich doch noch zu Lotus wechseln

Formel 1 2013

— 04.11.2013

Quantum drängt Lotus zu Hülkenberg-Verpflichtung

Lotus' neuer Geldgeber steht voll und ganz hinter einer Verpflichtung von Nico Hülkenberg für die Saison 2014 - Der Vertrag sei bereits vorbereitet



Der neue Lotus-Investor Quantum drängt Teamchef Eric Boullier dazu, einen Vertrag mit Sauber-Pilot Nico Hülkenberg abzuschließen. Nach dem angedrohten Streik von Kimi Räikkönen geriet plötzlich Schwung in die Finanzsituation von Lotus: Noch während des Rennwochenendes in Abu Dhabi gab Investor Quantum, mit dem Lotus seit Juni in zähen Verhandlungen festgesteckt hatte, bekannt, 35 Prozent des Teams übernommen zu haben und sogar bereits Räikkönens ausstehendes Gehalt überwiesen zu haben. Nur wenig später geht man nun das zweite große Lotus-Thema an: Die mögliche Verpflichtung von Nico Hülkenberg.

"Wir haben ganz klar verdeutlicht, wo unsere Präferenzen liegen", erklärt Quantum-Chef Mansoor Ijaz. "Ich wünschte, der Übergang zwischen Kimi und dem künftigen Fahrer - wir glauben, dass es Nico Hülkenberg sein wird - wäre etwas geschmeidiger über die Bühne gegangen, aber manchmal ist es im Leben nicht so einfach und klar, wie man sich das vielleicht wünscht." Eine Deadline für die Vertragsunterzeichnung möchte der Geschäftsmann aus Florida mit pakistanischen Wurzeln nicht kommentieren.

"Ich kann versichern, dass der Vertrag vorbereitet wurde und bereitliegt. Ich weiß, dass Nico sich darauf freut, und denke, dass es nicht lange dauern wird, bis alles perfekt ist", so Ijaz. Hülkenberg selbst hatte erst am Wochenende verlauten lassen, dass er einem Lotus-Angebot nicht blind zustimmen würde, sondern zunächst die generellen Konditionen prüfen würde, damit auch alles stimme.

Abgeneigt scheint der Emmericher jedoch auch nicht zu sein. So wolle er seine Entscheidung ein wenig nach hinten verschieben, nachdem er eigentlich bis Ende Oktober Klarheit über seine Zukunft haben wollte: "Das war keine Deadline, sondern vielmehr ein Wunsch. Der hat sich nun etwas nach hinten verlagert." Das Lotus-Cockpit für 2014 scheint plötzlich doch wieder in greifbarer Näher für den 26-Jährigen zu sein.

Dass Boullier den Sauber-Piloten nun vom neuen Investor vor die Nase gesetzt bekommt, dürfte ihn nicht allzu sehr stören. Bereits vor dem Deal mit Quantum hatte der Franzose kein Geheimnis daraus gemacht, dass Hülkenberg sein Wunschkandidat wäre. Da Lotus nun offenbar Geld besitzt, braucht das Team aus Enstone voraussichtlich nicht mehr auf Paydriver Pastor Maldonado zurückgreifen, sondern könnte gegebenenfalls mit einer vielversprechenden Fahrerpaarung Grosjean/Hülkenberg in die kommende Saison gehen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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