Selbst Mark Webber hat Sebastian Vettel nach dem Grand Prix von Abu Dhabi gelobt

Formel 1 2013

— 07.11.2013

Vettel: Respekt im Fahrerlager erarbeitet

Im Laufe der Jahre hat Sebastian Vettel immer mehr Kritiker zum Schweigen gebracht - Auch unter den Fahrern genießt er mittlerweile großen Respekt



Noch vor ein paar Jahren gab es immer wieder einmal kritische Zungen, die das Potenzial von Sebastian Vettel angezweifelt haben. Manche schrieben seine Erfolge lediglich dem übermächtigen Red Bull zu oder behaupteten zudem, er könne nur von der Pole-Position aus gewinnen. Das hat sich geändert. Mittlerweile hat der Heppenheimer vier Weltmeisterschaften eingefahren und legt eine Konstanz und Dominanz an den Tag, wie sie die Formel 1 selten zuvor gesehen hat.

Auf ähnliche Art und Weise hat der Wind auch im Fahrerlager gedreht. Nachdem besonders aus Ferrari-Kreisen noch vor nicht allzu langer Zeit immer wieder kleine Giftpfeile Richtung Vettel geschossen worden waren, hat der Weltmeister auch an dieser Front die meisten Kritiker verstummen lassen. Neuerdings loben sogar seine schärfsten Widersacher wie Fernando Alonso, Lewis Hamilton oder Mark Webber (!) die Leistungen des 26-Jährigen und sehen ein, dass sie momentan keine Chance haben.

Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg: "Als ich in die Formel 1 kam, musste ich mir den Respekt erst einmal erarbeiten, denn es gibt natürlich viele Fahrer, die schon lange dabei sind", denkt Vettel zurück. "Wenn dann jemand hineinkommt, der neu ist, dann kennt man seinen Hintergrund nicht, weiß nicht, wer der Kerl ist und wie gut er ist." Eine Abneigung ihm gegenüber aufgrund seiner großen Erfolge verspüre Vettel unter den Kollegen nicht: "Ich würde nicht sagen, dass es um Neid geht."

Vielmehr scheinen aktuell auch die letzten Piloten einzusehen, dass Vettels Triumphfahrten nicht nur am Auto liegen, zieht man einmal den Vergleich mit Teamkollege Webber in Betracht. Die Stimmung unter den Fahrern beschreibt Vettel als relativ gut: "Es ist im Grunde wie in einer großen Schulklasse. Da gibt es natürlich ein paar Fahrer, mit denen man gut auskommt, und andere, bei denen das nicht der Fall ist. Das heißt aber nicht, dass man die dann hasst oder sie meidet." Vielmehr herrsche gegenseitige Achtung vor: "Ich würde sagen, dass man immer noch großen Respekt vor ihrer Arbeit hat, ganz egal, wo sie sich im Feld befinden."

Fotoquelle: Red Bull

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