Gefahren wird nicht in Austin, sondern etwas außerhalb auf einer Rennstrecke

Formel 1 2013

— 13.11.2013

"Keep Austin Weird": Formel 1 im Land der Cowboys

Zwischen JFK und George W., zwischen "Marlboro-Man" und "Brokeback Mountain": Die Formel 1 in der pulsierenden Festival-City Austin



Denkt man als politisch gemigter Mitteleuroper an Texas, dann fallen einem spontan das Attentat auf den als liberal geltenden US-Prsidenten John F. Kennedy in Dallas 1963 ein, die hierzulande sehr unpopulre Prsidentschaft von George W. Bush und, dem Linkspopulisten/Dokumentarfilmer Michael Moore sei Dank, etwa 1.000 Morde mit Schusswaffe pro Jahr. Das bedeutet in nchterner Statistik, dass vier von 100.000 Texanern damit rechnen mssen, erschossen zu werden.

Denjenigen, die nicht erschossen werden, sondern selbst erschieen, droht im schlimmsten Fall die Todesstrafe. Mit 490 Hinrichtungen seit 1976 lieen die Justizbehrden in Texas laut Wikipedia mehr Todesurteile vollstrecken als die nchsten sechs US-Bundesstaaten zusammengenommen. Derzeit warten knapp 300 verurteilte Kandidaten auf die Todesstrafe - der farbige Trucker Raymond Riles, der im Dezember 1974 einen Gebrauchtwagenhndler ermordet haben soll, schon seit 4. Februar 1976.

Die zeitgeschichtliche Wahrnehmung von Texas als Hochburg der Konservativen hat ihre Wurzeln aber, unabhngig von den aktuellen gesellschaftspolitischen Werten, in der zweiten Hlfte des 19. Jahrhunderts. Damals entstand durch verwilderte Rinderherden, die zusammengetrieben werden mussten, der Beruf des Cowboys. Diese Viehhirten gab es vielerorts in Amerika, doch whrend die argentinischen Gauchos heute als singende und dichtende Romantiker verklrt werden, stellt man sich unter einem echten Texas-Cowboy immer noch einen Lasso schwingenden und wild durch die Gegend ballernden Macho vor.

Vom "Marlboro-Man" zu "Brokeback Mountain"

Aber selbst Texas lst sich nach und nach von solchen Klischees. Spielte der Tabakkonzern Philip Morris jahrzehntelang mit dem in der Werbeindustrie berhmt gewordenen "Marlboro-Man", der mit Hut, Stiefeln, Pferd und Zigarette zu einem Symbol fr Freiheit stilisiert wurde, so lie man den Cowboys bei der mit drei Oscars ausgezeichneten Hollywood-Darstellung "Brokeback Mountain" im Jahr 2005 nur noch traditionelle uerlichkeiten. Sonst rumte die Story von zwei schwulen Viehhirten mit den meisten Klischees auf, mit denen sich das konservative Texas noch heute gerne brstet.

Ganz Texas ist also von den Konservativen besetzt. Ganz Texas? Nein! Ein von unbeugsamen Liberalen bevlkertes Dorf hrt nicht auf, Widerstand zu leisten. Die Rede ist von Austin, der mit rund 800.000 Einwohnern viertgrten Stadt im Staat (hinter Houston, San Antonio und Dallas). Austin ist gleichzeitig Regierungssitz, gilt aber als liberal, alternativ, weltoffen und grn. Der populre Slogan "Keep Austin Weird" ("Halt Austin eigenartig") beschreibt die Mentalitt der fast studentisch anmutenden Metropole (1,7 Millionen Einwohner im Groraum) beraus treffend.

Der Veranstaltungskalender der Stadt Austin ist so abwechslungsreich wie der kaum einer anderen nordamerikanischen City. Besonders populr sind Musikevents wie das Austin-City-Limits-Music-Festival, zu dem an drei Tagen jeweils mehr als 70.000 Zuschauer den Zilker Park in ein modernes Woodstock verwandeln. Alleine diesen Oktober traten im Rahmen des Festivals fast 100 Acts auf, darunter Weltstars wie Neil Young und die Red Hot Chili Peppers oder Alternative-Gren wie die Black Keys und Weezer. Nicht umsonst vermarktet sich Austin im Tourismus als "Livemusik-Hauptstadt der Welt".

Eine hippe Grn-Oase mitten in Texas

In dieser Atmosphre sieht man dann auch davon ab, dass selbst eine lesbische Country-Ikone wie Brandi Carlile auf der Bhne nicht liberale Sprche klopft, sondern mit Cowboyhut und kniehohen Wildlederstiefeln ber die Bhne stampft, wenn sie ihren Hit "The Story" trllert. Austin ist eben hip, aber Austin ist immer noch Texas - eine ungewhnliche Mischung, die fr Besucher der Stadt einen pulsierenden und einzigartigen Mix ergibt, dessen Faszination man sich nur schwer entziehen kann.

Bei der gerade abgehaltenen Prsidentschaftswahl waren in Texas 38 Wahlmnner zu holen - nur in Kalifornien (55) gab es mehr. Und natrlich entschied der republikanische Kandidat Mitt Romney Texas mit 57:41 Prozent der Stimmen gegen Barack Obama fr sich. Im County Travis, in dem die Stadt Austin liegt, gewann Obama 60 Prozent der Whler fr sich, im lndlicheren County Austin gaben die Republikaner hingegen mit fast 80 Prozent den Ton an. Dementsprechend hat die Formel 1 gerade in der Stadt viele Gegner. Benzinverbrennende PS-Monster passen nicht zu einer City, in der zum Beispiel die grte urbane Fledermaus-Population der Welt tagtglich fr ein atemberaubendes Naturschauspiel sorgt, bei dem der Himmel ber der Kongressbrcke verdunkelt wird.

Verstaute Straen, lrmende Hubschrauber und ein in den Augen vieler US-Amerikaner europisches Autorennen sind nicht unbedingt das, was sich die Kritiker des Formel-1-Rennens fr ihre Stadt vorstellen, um sich vom Image texanischer lbohrungen zu lsen und als grne Oase wahrgenommen zu werden. Befrworter hingegen verweisen auf die Umweg-Rentabilitt des Events, die 220 Millionen US-Dollar (umgerechnet mehr als 170 Millionen Euro) in die texanische Wirtschaft splen soll.

Rechtsstreit im Vorfeld der Premiere

Die Strecke selbst soll 400 Millionen Dollar gekostet haben, finanziert weitgehend von privaten Investoren wie Bobby Epstein und Red McCombs, dem frheren Eigentmer der San Antonio Spurs. Initiator des Projekts, die Formel 1 nach Austin zu holen, war aber Tavo Hellmund, Sohn des frheren Veranstalters des Grand Prix von Mexiko, selbst gescheiterter Rennfahrer, der es immerhin bis in die Britische Formel 3 geschafft hat, und seit seiner Kindheit mit Bernie Ecclestone befreundet. Hellmund hatte die Vision, Epstein und McCombs hatten das Geld. Das endete unweigerlich in einem Rechtsstreit, sodass Hellmund mit dem Circuit of The Americas (CoTA) heute nichts mehr zu tun hat.

Der Name der Strecke ist keineswegs zufllig gewhlt. Der Begriff "Amerika" wird gerade in den USA hufig als Bezeichnung fr die Vereinigten Staaten verschlampt, whrend "die Amerikas" in der Wahrnehmung fr Nord-, Mittel- und Sdamerika stehen, also fr den gesamten Kontinent. Hellmunds Vision war einst, dass Zuschauer aus Texas ebenso kommen sollen wie aus den angrenzenden Bundesstaaten, von der West- und Ostkste - und aus dem relativ nahe gelegenen Mexiko. Dank Sergio Perez erwarten die Veranstalter rund 30.000 Fans aus dem Nachbarstaat.

Die Premiere 2012 auf dem neuen Kurs wurde jedenfalls zu einem vollen Erfolg. ber das gesamte Wochenende gesehen kamen 265.499 Fans, am Renntag 117.429 - um 45 Prozent mehr als zum Beispiel in Hockenheim. Aus diesem Grund wurden fr die zweite Ausgabe mehr Stehpltze freigegeben. 2012 hatten die Veranstalter nur 23.000 sogenannte "General-Admission"-Tickets aufgelegt, um im Falle eines Zuschaueransturms nicht die Verkehrslage auer Kontrolle zu verlieren. Da aber alles reibungslos funktionierte, kann man nun nachlegen.

Piloten von Austin-Premiere begeistert

Doch nicht nur die nackten Zahlen zeigen, dass die Formel 1 in Austin Zukunft hat. Auch die Atmosphre war groartig, was im Vorfeld nicht als selbstverstndlich galt. "Toll, dass so viele Zuschauer gekommen sind", fiel Sebastian Vettel auf. "Auch abseits der Strecke war es etwas Besonderes, schlielich lebte die gesamte Stadt dieses Rennen. Da war dieser einzigartige Rhythmus und das Gefhl, dass sich jeder auf die Veranstaltung freut. Es war allgemein sehr positiv."

Sein Teamkollege Mark Webber schlgt in die gleiche Kerbe: "Man kann die Organisatoren nur loben, wenn man bedenkt, dass alles so reibungslos ablief. Austin ist eine tolle Stadt, also sehe ich keinen Grund, warum die Formel 1 hier nicht ihre US-Wurzeln schlagen sollte."

Dabei ging das erste Gastspiel der Formel 1 in Texas grndlich daneben: 1984 hatten die Verantwortlichen "vergessen", dass der texanische Sommer uerst ungeeignet fr ein Autorennen ist - bei 70 Grad Celsius Asphalttemperatur machte nicht nur Fitnessmuffel Nigel Mansell schlapp, sondern auch der Asphalt auf dem Stadtkurs. Aber: "Es htte funktionieren knnen. Dallas war nett", verweigert Ecclestone die Realitt. Sieger damals brigens: Keke Rosberg - mit einem 2.000 Dollar teuren Spezial-Khlhelm behielt der Finne khlen Kopf.

US-Grand-Prix: Tops und Flops

berhaupt ist die Geschichte des US-Grand-Prix eine ambivalente. Neben Klassikern wie Watkins Glen (1961 bis 1980) und Long Beach (1976 bis 1983) blieben teilweise kuriose (Parkplatz des Caesars-Palace-Hotels in Las Vegas) oder auch todlangweilige (Phoenix) Strecken in Erinnerung. Zuletzt gastierte die Formel 1 vor Austin von 2000 bis 2007 in Indianapolis, doch mit dem Reifenfiasko von 2005, als nur sechs Autos am Rennen teilnahmen, verspielte die Knigsklasse im Land der unbegrenzten Mglichkeiten jede Menge Kredit. Zudem fehlen seit langem ein US-Team und ein Lokalmatador.

Dieser Traum scheint mit dem Platzen des US-F1-Projekts von Ken Anderson und Peter Windsor in weite Ferne gerckt zu sein, und ein neuer Mario Andretti ist ebenfalls weit und breit nicht in Sicht. Also kmpft die Formel 1 in den USA mit stumpfen Waffen gegen die Platzhirsche IndyCar und vor allem NASCAR. "Wir sind ein ganz anderes Produkt als NASCAR. Ich glaube, dass wir von NASCAR viel lernen knnen", wei Whitmarsh.

Dell, Facebook und Co. in Austin ansssig

"Amerika", unterstreicht er, "ist die Heimat des Automobils, ein natrlicher Markt, auf dem wir bisher versagt haben. Weil wir nicht erkannt haben, dass wir Amerika mehr brauchen, als Amerika uns braucht. Wenn man die Boxengasse entlangschlendert und eine Liste der 50 grten Investoren in der Formel 1 zusammenstellt, und diese 50 Investoren dann fragen, was weltweit ihre drei grten Mrkte sind, dann werden 98 Prozent die USA nennen."

Direkt in Austin zhlen Weltkonzerne wie Dell, Facebook, der auch in der Formel 1 engagierte Halbleiter-Hersteller Freescale, IBM, Hewlett-Packard und Apple zu den grten Arbeitgebern. Wegen dieser Anhufung an Technologiefirmen wird Austin in Anspielung auf das Silicon Valley in Kalifornien und die hgelige Landschaft oftmals "Silicon Hills" genannt. Apropos Arbeitspltze: Am Bau des CoTA, der 2011 kurzzeitig stillstand, wirkten 1.700 Arbeiter mit. 300 permanente Angestellte finden vor den Toren von Austin an der Rennstrecke Beschftigung, dazu kommen weitere 3.000 temporre Helfer am Formel-1-Wochenende.

Hermann Tilke wieder Architekt

Der 5,516 Kilometer lange Kurs in Austin ist als erste speziell fr die Formel 1 gebaute Rennstrecke in den USA auf einem Areal von rund vier Quadratkilometern errichtet worden. Seine 20 Kurven fhren ber 31 Hhenmeter mit einer maximalen Neigung von 14,6 Prozent. Aber: "Fr Start-Ziel haben wir uns die flachste Stelle gesucht und die Gerade sehr kurz gestaltet", erklrt Streckenarchitekt Hermann Tilke gegenber 'Auto Bild motorsport' . "Was gut ist fr die Zuschauer, weil sie sowohl in die erste als auch in die letzte Kurve reinschauen knnen."

"Danach folgt ein sehr schnelles Geschlngel von sieben aufeinanderfolgenden Kurven, in denen es zudem hoch und runter geht. Da haben wir jeden Hgel ausgenutzt", sagt der Aachener und verrt, worauf er besonderen Wert gelegt hat: "Die Kurven sollten nicht ganz voll gehen, sondern nur mit einem leichten Lupfer." Und auch harte Bremszonen drfen nicht fehlen, denn: "Die Fans leben vom Geschwindigkeitsunterschied. Sie wollen und mssen die Krfte spren."

Das CoTA-Konzept ist jenem von Magny-Cours in Frankreich nicht ganz unhnlich: von verschiedenen anderen Strecken die besten Merkmale zusammenwrfeln und etwas Eigenes entstehen lassen. So gibt es eine Passage, die den S-Kurven in Suzuka oder Becketts/Maggotts/Chapel in Silverstone recht nahe kommt, ein anderer Teil erinnert an das Motodrom in Hockenheim und im letzten Sektor befindet sich eine in die andere Richtung fhrende Kopie der anspruchsvollen Kurve 8 von Istanbul, mit vier Scheitelpunkten, aber keiner langen Gerade, sondern einer engen Ecke am Ausgang. Das Highlight ist fr viele aber gleich die erste Kurve nach Start und Ziel.

Eine Runde auf dem Circuit of The Americas:

"Diese Kurve ist schon ziemlich einzigartig", sagt Lewis Hamilton ber Kurve 1. "Es ist eine Haarnadel direkt auf einer Kuppe. Ich glaube aber, von auen betrachtet ist sie aufregender als fr uns Fahrer. Nichtsdestotrotz ist es eine coole Kurve, die nicht einfach zu durchfahren ist. Am Kurveneingang blockiert schnell mal ein Rad um am Ausgang neigt das Auto zum bersteuern. Die Kurve perfekt zu erwischen, ist nicht einfach."

Danach fllt die Strecke steil ab und auf die Fahrer wartet eine Reihe von schnellen S-Kurven. "Dort geht es verdammt schnell zu und es gibt verschiedene Linien, die mglich sind", frohlockt Hamilton. "Die Passage nach Kurve 1 ist im Grunde eine Miniversion von Maggotts/Becketts. Sie ist aber enger als das Original. Die Richtungswechsel sind somit noch abrupter." Und auch Landsmann Jenson Button zeigt sich begeistert: "Die schnellen Passagen sind wirklich groartig. Vielleicht kommt das im Fernsehen nicht so rber, aber im Auto ist der Teil einfach super."

Eine absolute Schlsselkurve ist Kurve 11, denn danach folgt eine lange Gerade - und das berholen ist auf dem Circuit of The Americas nicht gerade einfach. Die Gerade ist 1.016 Meter lang, woraus sich ein Volllastanteil von knapp ber 13 Sekunden ergibt. Nach einigen Passagen, die an das Geschlngel vor Start und Ziel im Istanbul erinnern, folgt mit Kurve 19 eine der schwierigsten Ecken. Am Eingang klagten die Piloten ber Untersteuern, das dann pltzlich in bersteuern umschlgt.

"Das Auto verhlt sich pltzlich ganz anders", beschreibt Button den Wechsel. "Es ist quasi ein Schock fr das Auto, was Auswirkungen auf die Balance hat - sie ist dann nicht mehr so wie erwartet, weil man nicht mehr ber so viel Stabilitt im Heck verfgt. Das fhrt zu bersteuern, weshalb sich ein paar Autos drehten." Danach folgt nur noch Kurve 20, und man befindet sich wieder auf der Start-Ziel-Geraden.

"Der Kurs macht sehr viel Spa, ist aber auch sehr schwierig zu fahren. Es ist nicht einfach, alle Sektoren ideal zusammenzukriegen", fasst Hamilton abschlieend zusammen. "Es ist eine unglaubliche Strecke", besttigt Webber. "Sie sah auf dem Papier gut aus und hat die Erwartungen sogar bertroffen." Und wenn Vettel zurckblickt, dann kommen unweigerlich Assoziationen mit dem Rallyesport an die Oberflche: "Im vergangenen Jahr sind wir alle viel gerutscht, weil der Asphalt noch unbenutzt war, speziell im engen und verwinkelten Teil am Ende der Strecke. Es war manchmal mehr Rallye als Formel 1, weil es so rutschig war."

Die Rundenzeiten bewegen sich in Austin im Bereich von 1:35 Minuten im Qualifying, im Rennen schafften es nur einige Piloten der Topteams unter die Schallmauer von 1:40 Minuten. Austin ist neben Abu Dhabi eine der verbrauchsintensivsten Strecken des Rennkalenders. Die niedrigeren Temperaturen als in der arabischen Wste machen zwar die hhere Lage wett, doch der kurvenreiche erste und dritte Sektor, wo die Fahrer stndig zwischen Gas und Bremse wechseln, erhhen den Benzinverbrauch. Dadurch ist die Startbenzinmenge eine der hchsten der gesamten Saison, gemeinsam mit Abu Dhabi und Melbourne.

Zeitraffer:

2012:
Im ersten Qualifying auf dem brandneuen Circuit of The Americas setzte sich Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel knapp gegen McLaren-Star Lewis Hamilton und den drittplatzierten Teamkollegen Mark Webber durch. Titelrivale Fernando Alonso kam nicht ber Rang neun hinaus, was Ferrari zu einer umstrittenen Aktion verleitete. Beim siebtplatzierten Teamkollegen Felipe Massa wurde ohne Schaden das Getriebe gewechselt, damit der Brasilianer um fnf Pltze zurckversetzt wird. Alonso rckte damit nicht nur um einen Startplatz auf, er startete auch von der sauberen Seite der Strecke.

Das Manver sollte sich bezahlt machen: Alonso rckte beim Start um einige Positionen auf, whrend Hamilton an der Spitze Vettel jagte. Als Vettel in den S-Kurven vom berrundeten HRT-Piloten Narain Karthikeyan aufgehalten wurde, saugte sich der McLaren-Pilot an und nutzte DRS auf der langen Geraden zum berholmanver. Der Brite verteidigte daraufhin seine Fhrung und geht damit als erster Austin-Sieger in die Geschichte ein. Vettel wurde vor seinem Titelrivalen Alonso Zweiter. Der profitierte von einem Defekt bei Webbers Red-Bull-Boliden, bei dem die Lichtmaschine streikte.

Fotoquelle: Red Bull

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