Nico Rosberg ist nicht nur Mercedes-, sondern auch Bayern-München-Fan

Formel 1 2013

— 14.11.2013

Rosberg: Mercedes ist wie der FC Bayern

Für Nico Rosberg ist es eine große Ehre, als Deutscher für Mercedes in der Formel 1 fahren zu dürfen - Mit seiner Rolle im Team ist er überglücklich



Nico Rosberg fühlt sich in seinem vierten Jahr bei Mercedes wohler denn je: Zum ersten Mal in seiner Karriere hat der 28-Jährige ein Auto zur Verfügung, mit dem er Rennsiege einfahren kann. Das ist ihm in dieser Saison auch bereits zweimal gelungen - bevor die große Dominanz von Red Bull begann. Zudem hat Rosberg an der Seite von Lewis Hamilton bewiesen, dass er mittlerweile zu den Großen in der Formel 1 gezählt werden darf. Dementsprechend glücklich ist er über seine Gesamtsituation.

"Ich bin mit Mercedes sehr glücklich. Ich kann im Silberpfeil gewinnen, bin voller Hoffnung und Motivation, dass wir im nächsten Jahr durchstarten. Deshalb bin ich zu 100 Prozent zufrieden, wo ich bin", schwärmt Rosberg gegenüber 'Sport Bild'. Selbst einen Wechsel zur großen Scuderia Ferrari kann er sich derzeit nicht vorstellen: "Ganz klar nein. Ich bin sehr, sehr happy bei Mercedes." Viel mehr reize ihn die deutsche Marke Mercedes.

"Für mich als Deutschen ist es immer noch das Größte, im Silberpfeil Rennen fahren und gewinnen zu dürfen. Das ist doch wie im Fußball: Jeder will mal beim FC Bayern spielen. Und wenn man dann auch noch Meister wird, ist das das Größte." Ein anderer deutscher Pilot scheint das etwas anders zu sehen, hatte damit in den vergangenen Jahren aber auch deutlich mehr Erfolg: "Sebastian Vettel stört das derzeit offenbar nicht", stellt Rosberg fest.

Bis zur Sommerpause konnte Mercedes noch mit Vettel mithalten. So holte Hamilton in Ungarn sogar den letzten Sieg vor den großen Ferien. "Bis dahin haben wir alle unsere Autos mit dem mehr oder weniger gleichen Tempo weiterentwickelt." Dann gehörte die Bühne jedoch allein dem Weltmeisterteam: "Red Bull hat ab Spa plötzlich einen Riesenschritt gemacht", muss Rosberg zugeben.

In den Augen des Wahlmonegassen liegt das in erster Linie an einem Faktor - dem Chefdesigner bei Red Bull: "Adrian Newey führt das gern auf die neuen Reifen zurück, die dem Red Bull angeblich besser liegen. Dahinter würde ich aber ein Fragezeichen setzen. Vielleicht sagt er das ja auch deshalb, um uns andere davon abzulenken, dass er das Auto selbst einfach so viel besser gemacht hat", lobt der Mercedes-Pilot das Genie in Reihen der Konkurrenz.

Rosberg hofft nun auf einen neuen Anlauf im kommenden Jahr, das durch die Änderungen im Reglement die Uhren auf null stellt. Optisch scheinen die Autos für 2014 nicht besonders schick zu werden, hieß es in den vergangenen Wochen immer wieder. Rosberg kann diesen Eindruck jedoch nicht bestätigen: "Das würde ich nicht sagen. Mein Eindruck war positiv. Außerdem: Vielleicht ist unseres ja gar nicht so hässlich."

Fotoquelle: xpbimages.com

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