Pastor Maldonados Millionen waren schon immer ein gutes Argument

Formel 1 2013

— 15.11.2013

Brötchengeber redet Maldonado zu Lotus

Der venezolanische Erdöl-Minister meint, dass sein Schützling kurz vor einem Wechsel nach Enstone stünde - Kein Interesse mehr an Finanzierung von Williams



Schlechte, aber nicht unerwartete Nachrichten für Nico Hülkenberg: Glaubt man den Worten des venezolanischen Erdöl-Minister Rafael Ramirez, dann steht der scheidende Williams-Pilot Pastor Maldonado kurz davor, sich für die kommenden Saison das letzte Topcockpit der Formel 1 zu sichern. "Er wechselt das Team und woran er arbeitet ist, für Lotus zu fahren", sagt der Politiker, der auch Vorsitzender des staatlichen Ölkonzerns PDVSA ist, gegenüber der in Caracas erscheinenden Tageszeitung 'El Nacional'.

Das Unternehmen finanziert dem als Hitzkopf verschrieenen Piloten seine motorsportlichen Abenteuer. Ramirez, dessen Firma sich gegen Zahlung einer saftigen Kompensation aus ihren Verpflichtungen in Grove herauskaufte, zeigt sich nicht angetan von einer weiteren Zusammenarbeit mit dem britischen Traditionsrennstall: "Was uns interessiert ist nicht Pastor Maldonado im Williams", macht der Venezolaner klar. Offenbar wollen die Südamerikaner ihrer geschätzten 35 Millionen Euro also in ein besseres Auto investieren.

Lotus hatte sich aus sportlichen Gesichtspunkten eigentlich um Hülkenberg bemüht - doch ohne einen Einstieg des mehr als fragwürdigen Investors Quantum (ehemals Infinity Racing) scheint die Verpflichtung des Deutschen nicht zu stemmen zu sein. Sollte der Minister Recht behalten, scheinen für Hülkenberg nur noch ein Verbleib bei Sauber und eine Rückkehr zu Force India realistische Optionen für 2014 zu sein. Bei Williams wird Maldonado, der seinerseits mit diesen Teams in Verbindung gebracht wird, von Felipe Massa ersetzt.

Fotoquelle: xpbimages.com

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