Alonso und Ferrari: Scheint 2014 endlich auch am Saisonende die Sonne?

Formel 1 2013

— 17.11.2013

Alonsos Plan für 2014: "Die Red-Bull-Dominanz beenden"

Unter dem neuen Reglement wollen Fernando Alonso und Ferrari zum großen Schlag ausholen - Wichtiger Monat Dezember steht bevor



Nach dem Vize-Titel 2012 und dem wahrscheinlichen Vize-Titel 2013 will Fernando Alonso in der Saison 2014, die den Beginn einer völlig neuen Zeitrechnung für die Formel 1 markiert, so richtig durchstarten. "Wir wollen die Red-Bull-Dominanz beenden. Das nächste Jahr bietet diese Chance", spricht der Spanier auf das neue technische Reglement an, dessen Dreh- und Angelpunkt der Wechsel von V8-Saugmotoren auf V6-Turbos ist.

Um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen, bedarf es laut Alonso aber großer Anstrengungen in Maranello. "Wir sind natürlich großer Hoffnung für das kommende Jahr, doch zunächst einmal müssen wir die nächstjährigen Autos abwarten. Wir müssen nun alle Kräfte für das nächste Jahr mobilisieren", betont der zweimalige Ex-Weltmeister (mit Renault) und nimmt das gesamte Ferrari-Team in die Pflicht.

Worin sieht Alonso die größte Herausforderung in Bezug auf die Saison 2014? "Wie man sein Rennen und die zur Verfügung stehende Leistung managt, wird entscheidend sein. Gerade dem Thema Spritverbrauch wird im Hinblick auf die Strategie eine große Bedeutung zukommen", erwartet der Ferrari-Pilot. Doch damit nicht genug. "Die Interaktion zwischen Fahrer und Ingenieur wird im nächsten Jahr noch wichtiger. Das bezieht sich nicht nur auf die Rennwochenenden selbst, sondern auch auf die Zeit dazwischen, denn wir haben im nächsten Jahr eine stark begrenzte Anzahl Motoren zur Verfügung", weiß Alonso.

Dezember 2013 als vorentscheidender Monat für die Saison 2014

Um so wichtiger ist es, jetzt keine Zeit zu verlieren. "Noch gibt es viele Dinge für 2014 zu entscheiden, aber damit können wir nicht warten, bis es Februar oder März ist. Wir müssen diese Entscheidungen jetzt im Simulator treffen, denn im Februar werden wir uns wie alle mit den üblichen Problemen am Auto herumschlagen. Ich erwartete daher einen hektischen Dezember", so Alonso, der in der neuen Saison an der Seite von Kimi Räikkönen ins Lenkrad des roten Boliden greift.

Einer, in den der Spanier große Hoffnungen setzt, ist der seit September als Ferrari-Technikchef arbeitende Ex-Lotus-Technikchef James Allison. "Ich spreche viel mit James und einigen der Neuzugänge im Team. Wir sind zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr zu unserer gewohnten Form zurückkehren können. Dafür müssen wir aber alles geben", appelliert Alonso.

In diesem Zusammenhang betont der Spanier, dass Allisons Fokus von Beginn an auf der Saison 2014 und dem Gesamtgefüge bei Ferrari lag: "Er hat sich zunächst alles angesehen und im Rückblick auf die vergangenen beiden Jahre versucht, die Philosophie des Teams zu verstehen. Dabei ging es ihm speziell um das Thema angeblasener Diffusor. Einigen Dingen stimmte er zu, anderen wohl eher weniger. Im Hinblick auf das nächste Jahr haben wir einige Veränderungen in der Organisation vorgenommen. Das ist es, worauf sein Augenmerk liegt, nicht auf den einzelnen Bereichen des Autos."

Fotoquelle: xpbimages.com

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