Nico Rosberg hat kaum noch Chancen auf eine Verbesserung im Klassement

Formel 1 2013

— 18.11.2013

Rosberg gibt Ziele in der Fahrerwertung auf - Hamilton durch

Nico Rosberg muss sich seinem Mercedes-Kollegen Lewis Hamilton nach einem bitteren Wochenende in Texas im ersten gemeinsamen Jahr geschlagen geben



Nach tollen Ergebnissen in den vergangenen Wochen hatte sich Mercedes-Pilot Nico Rosberg noch Hoffnungen gemacht, eine oder gar zwei bis drei Positionen in der Gesamtwertung gutmachen zu knnen. Nach seinem enttuschenden neunten Platz in Austin kann er diese Hoffnungen jedoch begraben: Da Teamkollege Lewis Hamilton (187 Punkte) und auch Mark Webber (181) in Texas vor dem Deutschen (161) landeten, msste Rosberg in Brasilien schon gewinnen, und Webber drfte maximal Achter werden - so wre noch Platz vier mglich.

Nur bei diesem Szenario wrde er noch am Australier und auch am frisch operierten Kimi Rikknen vorbeiziehen, der diese Saison ja nicht mehr fahren wird. Alles andere als ein Sieg wrde nichts mehr fr den Gesamtsechsten Rosberg ndern. Hamilton liegt nun 26 Punkte vor seinem Teamkollegen und hat das interne Mercedes-Duell im ersten gemeinsamen Jahr somit bereits fr sich entschieden. Zumindest nach hinten ist Rosberg aber abgesichert, denn der zuletzt so starke Romain Grosjean liegt mit 29 Punkten Rckstand auf Rang sieben und kann nicht mehr weiter vor kommen.

"Zwei Punkte, das ist schade, denn ich habe mir echt Hoffnungen gemacht, dass ich mit einem bisschen Glck noch nach vorne komme", bedauert Rosberg in seinem traditionellen Videoblog nach dem US-Grand-Prix. "Die sind jetzt aber weit weg, mein Teamkollege und der Mark, also ist das mehr oder weniger gelaufen", muss er enttuscht einsehen. "Als Konstrukteur war es aber trotzdem gut: Wir haben mehr Punkte als Ferrari gemacht heute, das ist halt total wichtig", stellt er fest. Tatschlich sieht Mercedes' Vorsprung auf die Scuderia ein Rennen vor Schluss relativ komfortabel aus. 15 Zhler mssten die Italiener schon aufholen - die Zeichen stehen also auf Vizemeisterschaft.

Auf den Besuch in Texas blickt Rosberg nicht gerade zufrieden zurck: "Es war ein sehr durchwachsenes Wochenende. 14. nur im Qualifying - das war echt ernchternd. Von da war es natrlich schwer das ganze Wochenende ber. Es ging einfach schon im Qualifying los mit auergewhnlichen Bedingungen. Es war voll kalt, und wir hatten die hrtesten Reifen berhaupt auf dieser Strecke. Ich habe einfach berhaupt keine Temperaturen in meine Reifen gekriegt", hadert er und bt indirekt leise Kritik an Pirelli fr die Reifenwahl (Medium/Hard).

"Alle hatten damit zu kmpfen, aber was auch immer ich gemacht habe, ich habe es nicht hingekriegt, da die richtige Temperatur hineinzukriegen. Es war einfach total schwer, das Auto war fast unfahrbar - es ging nicht schneller. Von der Strategie her war es auch doof, weil alle nur einen Stopp gemacht haben. Da konnte ich noch nicht einmal mit der Strategie etwas machen, um vorbeizukommen. Ich musste die alle auf der Strecke berholen, habe das auch ein paar Mal geschafft bei denen, die ein bisschen langsamer waren - Ricciardo, Kovalainen und di Resta", erinnert sich Rosberg.

Besonderes Lob hat er jedoch fr einen Kollegen im Williams brig: "Den Bottas habe ich dann am Ende nicht gekriegt. Der ist echt ein Superrennen gefahren, war gut unterwegs am Ende. Es hat einfach nicht gereicht fr den." Trotz der Enttuschungen - oder gerade deshalb - blickt Rosberg bereits auf das kommende Wochenende, an dem das Saisonfinale in Sao Paulo steigen wird: "Jetzt freue ich mich auf Brasilien. Fr mich knnte das Rennen jetzt schon losgehen, weil ich unbedingt schon wieder ein neues Rennen fahren will nach so einem schlechten Wochenende. Aber ich muss jetzt noch ein paar Tage warten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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