Alonso hat nach eigener Aussage nichts als Ferrari im Visier und im Kopf

Formel 1 2013

— 23.11.2013

Alonsos ewiger Treueschwur: "Wechsel wäre willkürlich"

Der Ferrari-Pilot wird nicht müde, zu betonen, dass er McLaren oder irgendein anderes Team nicht in Erwägung zieht - Neue Regeln lassen keine Prognosen zu



Kein Gerücht hält sich so hartnäckig wie das von einem Abschied Fernando Alonsos von Ferrari. Die Gazetten schrieben den Spanier erst zu Red Bull, dann zu McLaren - mittlerweile für das Jahr 2015, wenn Honda in Woking einsteigt. Der Ex-Weltmeister hat alle Spekulationen permanent abgeschmettert und ist den Dementis im Vorfeld des Saisonfinales in Brasilien nicht müde geworden: "Nein, nein, da war überhaupt nichts, nur Gerüchte", wiederholt Alonso gegenüber der 'BBC' gebetsmühlenartig.

Die so genannte "Silly Season" kam dem 32-Jährigen in ihrer 2013er Ausgabe besonders verrückt vor, schließlich wurden prominente Personalien diskutiert: "Dieses Jahr gab es davon mehr als je zuvor, nicht nur bei bei mir, auch wegen Nico Hülkenberg und Kimi Räikkönen", verweist Alonso auf die Fahrerkollegen und macht bei der Truppe, die zur Zeit Maß der Dinge ist, kryptische Andeutungen: "Zu Beginn des Jahres mit 'Multi 21' lief für zwei bis drei Rennen einiges, sogar innerhalb des Red-Bull-Teams."

Gemeint ist der Vorfahrtsstreit zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber in Malaysia. Sah sich der Deutsche nach einer Alternative um oder wollte der Australier mit Porsche-Aussicht sofort das Handtuch werfen? Alonso lässt es offen, stellt aber klar: "Es war eine merkwürdige Saison, aber bei mir gab es null komma null Verhandlungen mit irgendwem." Der Asturier ist bis einschließlich 2016 an die Scuderia gebunden und hatte im Sommer angedeutet, sich eine vorzeitige Verlängerung vorstellen zu können, um allem Rumoren Vorschub zu leisten.

Alonso beteuert seine Treue: "Ich habe erstens einen Vertrag, den ich respektieren muss und den ich gerne respektiere. Zweitens glaube ich, dass Ferrari einen guten Job machen kann und ich ihnen jedes Jahr vertraue." Durch die tiefgreifenden Regeländerungen und die Einführung der V6-Turbomotoren sieht er eine Lotterie auf die Piloten zukommen: "Niemand im Paddock kann auf ein Team zeigen und sagen, dass sie dominieren werden. Würde man wechseln, wäre es willkürlich", so Alonso weiter.

Fotoquelle: xpbimages.com

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