Die Arbeit im Simulator wird in der Formel 1 immer wichtiger

Formel 1 2013

— 26.11.2013

Red-Bull-Simulator läuft 2014 "quasi rund um die Uhr"

Die Arbeit im Simulator wird für Red Bull immer wichtiger - Deshalb werden 2014 nicht weniger als fünf Fahrer in Milton Keynes zu "Simulanten"



Während die Formel-1-Teams bis zur Einschränkung der Tests in der Saison 2009 die Fahrzeuge bei schier endlosen Testfahrten weiterentwickelten, findet diese Arbeit heutzutage innerhalb der Fabrikhallen statt. Anstelle eines teuren Testteams gönnen sich alle Spitzenteams einen oft nicht minder teuren Simulator. Dieser dient nicht nur dem Training der Fahrer, sondern vor allem auch zum Test neuer Entwicklungen und der Abstimmung des Autos.

Mit Blick auf die nächste Saison wird die Arbeit im Simulator noch wichtiger, denn durch die Einführung des neuen technischen Reglements, welches unter anderem völlig neue Motoren vorsieht, müssen die Teams bei der Entwicklung der Fahrzeuge mehr oder weniger bei Null anfangen. Umso wichtiger wird jede Arbeitsstunde im Simulator, wie Red-Bull-Motorsport-Chef Helmut Marko bestätigt.

"Der Simulator nächste Saison läuft quasi rund um die Uhr", so der Österreicher gegenüber der 'BILD'-Zeitung. Klar, dass dieses Pensum nicht von Weltmeister Sebastian Vettel alleine gestemmt werden kann. Deshalb werden neben dem Deutschen im nächsten Jahr noch vier weiter Piloten im Red-Bull-Simulator testen. Unter anderem natürlich auch Vettels neuer Teamkollege Daniel Ricciardo, der ganz in der Nähe der Fabrik in Milton Keynes wohnt.

Darüber hinaus wurde auch der Vertrag mit Sebastien Buemi verlängert. Der Schweizer ist seit seinem Aus bei Toro Rosso neben seinen Verpflichtungen für Toyota in der Langstrecken-Weltmeisterschaft offizieller Test- und Ersatzfahrer von Red Bull und wird diese Position auch 2014 einnehmen. Darüber hinaus kommen auch die Red-Bull-Junioren Daniil Kwjat und Antonio Felix da Costa zum Einsatz.

Der neue Toro-Rosso-Pilot Kwjat wird demnach zwischen dem Teamsitz in Faenza und Milton Keynes hin- und herpendeln. Felix da Costa, der sich im Rennen um das Toro-Rosso-Cockpit dem Russen hatte geschlagen geben müssen, bleibt somit weiterhin Teil der Red-Bull-Familie. "Die Arbeit im Simulator wird immer wichtiger und wichtiger. Da wollen wir gut aufgestellt sein", begründet Marko die große Schar der "Simulanten".

Fotoquelle: Red Bull

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