Mark Webber scheiterte auch beim Saisonfinale in Sao Paulo am Teamkollegen

Formel 1 2013

— 30.11.2013

Don't worry, Mark - Nur zwei Fahrer schafften Siege beim Finale

Mark Webber kam bei seinem letzten Formel-1-Grand-Prix in Brasilien auf den zweiten Platz, wie bereits fünf andere vor ihm - den Sieg schafften nur zwei Fahrer



Nach zwölf Jahren in der Königsklasse hat Mark Webber vor einer Woche in Sao Paulo sein letztes Formel-1-Rennen absolviert. Wie schon in der gesamten Saison gab es aber keinen Weg vorbei an seinem ehemaligen Red-Bull-Teamkollegen Sebastian Vettel, der in Brasilien seinen 13. Saisonsieg feiern durfte. Somit war es zwar nicht der womöglich erträumte Sieg zum Karriereabschluss für den Australier, dennoch darf er sich in eine schmale Reihe von Fahrern eingliedern, die ihr persönliches Finale als Zweiter oder besser beendeten.

Den Sieg im letzten Rennen schafften nur zwei Piloten in der Formel-1-Geschichte. 1968 gewann Jim Clark in Südafrika, bevor er wenige Monate später bei einem Unfall auf dem Hockenheimring ums Leben kam. Während eines unbedeutenden Rennens der Formel 2 war der zweimalige Weltmeister von 1963 und 1965 bei Nässe seitlich gegen einen Baum geschleudert. Der zweite im Bunde war Luigi Fagioli im Jahr 1951. In seinem einzigen Rennen des Jahres lag der Italiener auf Rang eins, musste sein Auto jedoch an Teamkollege Juan Manuel Fangio abgeben, um die Siegchancen zu erhöhen.

Somit gewann sein Auto, Fagioli aber musste sich mit Platz elf begnügen, auf dem Fangio rangiert hatte. Einen glasklaren Finalsieg kann somit nur Clark aufweisen. Demnach reiht sich Webber mit fünf anderen Piloten direkt dahinter ein. Der letzte Formel-1-Fahrer, der vor Webber zum Abschluss Zweiter wurde, war Alain Prost beim Saisonfinale 1993 in Australien. Zuvor hatte der Schweizer Jo Siffert beim US-Grand-Prix 1971 Platz zwei geholt. In den 50er-Jahren brachten dieses Kunststück gleich drei Fahrer zustande.

Dorino Serafini gelang 1950 in seinem einzigen Formel-1-Rennen überhaupt der zweite Platz, bevor auch Paul Frere bei seinem belgischen Heimspiel 1956 gleiches vollbrachte. Der letzte im Bunde ist Mike Hawthorn, der 1958 sein Finalrennen in Marokko als Zweiter beenden konnte. Webber dürfte seinen Formel-1-Abschluss also durchaus positiv in Erinnerung behalten, bevor der 37-Jährige ab dem kommenden Jahr für Porsche in der Langstreckenszene an den Start geht.

Fotoquelle: Red Bull

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