Die Hoffnung auf ein Rennen in New Jersey lebt trotz der Absage für 2014 weiter

Formel 1 2013

— 04.12.2013

Ecclestone: "Knapp dran" am New-York-Grand-Prix

Der Anlauf für 2014 ist erneut gescheitert, aber Bernie Ecclestone glaubt weiterhin fest daran, dass die Formel 1 stattdessen ab 2015 in New Jersey fahren wird



Auf dem heute veröffentlichten Formel-1-Rennkalender für 2014 fehlt erwartungsgemäß der Grand Prix von Amerika in Port Imperial, in den Medien oftmals als Grand Prix von New Jersey oder New York bezeichnet. Gescheitert ist eine Einigung mit der Königsklasse des Motorsports einmal mehr an der Finanzierung - aber spätestens 2015 soll der Event tatsächlich erstmals stattfinden.

"Die Nachfrage nach einem Rennen in New Jersey ist groß", erklärt Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone, "und ich habe keinen Zweifel daran, dass wir 2015 in Port Imperial fahren werden. Es dauert oft Jahre, bis neue Rennen in die Gänge kommen, aber ein erhebliches Bestreben ist vorhanden und wir sind knapp dran, ein Formel-1-Rennen in New York City zu realisieren."

Veranstalter Leo Hindery wünscht sich naturgemäß, dass der Grand Prix "so früh wie möglich" stattfinden kann, und arbeitet mit seinem Team an "umstrukturierten finanziellen Arrangements für ein Rennen im Jahr 2015", wie es in einer Presseaussendung heißt. Ferner erklärt er: "Ein Weltklasse-Rennen in den größten Medienmarkt der Welt zu bringen, ist ein gigantisches Unterfangen." Die große Schwierigkeit sei, ohne öffentliche Gelder eine Rennstrecke zur Verfügung zu stellen, die den Ansprüchen der Formel 1 genügt.

Hindery ist aber bedacht darauf, seine Partner für einen erneuten Anlauf im Jahr 2015 bei Laune zu halten: "Ich möchte mich bei Formula One Management, beim Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, bei den Bürgermeistern Richard Turner und Felix Roque, bei der Roseland Property Company und bei all den anderen regionalen Grundstückseigentümern für ihre Geduld bedanken, während wir daran arbeiten, das hinzubekommen, um 2015 endlich ein Rennen auszutragen."

Chris Pook, Hinderys rechte Hand bei der Umsetzung des Formel-1-Projekts, glaubt ebenfalls weiterhin an eine erfolgreiche Zukunft: "Dies ist eine sehr komplizierte Strecke, unglaublich wichtig für das gesamte Formel-1-Programm in Nordamerika. Es in New York richtig hinzubekommen, wird die Aufmerksamkeit für die Formel 1 und den Motorsport auf dem gesamten Kontinent enorm erhöhen. Ich bleibe sehr zuversichtlich, was das angeht."

Der Grand Prix von Amerika in Port Imperial soll auf einem gut fünf Kilometer langen temporären Stadtkurs in den Städten Weehawken und West New York im US-Bundesstaat New Jersey ausgetragen werden, vorbei am Hudson River, mit der Skyline von New York City im Hintergrund. Die Veranstalter hoffen bei der Premiere auf 100.000 Zuschauer und eine Umwegrentabilität für die Region in der Höhe von umgerechnet über 70 Millionen Euro pro Jahr.

Fotoquelle: InterMedia Partners

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