Sebastian Vettel durfte endlich seinen heiß ersehnten Pokal entgegennehmen

Formel 1 2013

— 07.12.2013

Paris: Vettel und Red Bull offiziell als Weltmeister geehrt

Sebastian Vettel und Red Bull wurden in Paris offiziell zum Weltmeister der Formel-1-Saison 2013 erklärt: Preis auch für den Deutschen Motor Sport Bund



Jetzt kann ihm den Titel keiner mehr wegnehmen: Sebastian Vettel wurde gestern bei der FIA-Gala in Paris offiziell als Weltmeister ausgezeichnet und bekam seinen ersehnten Weltmeisterpokal überreicht. Auch Fernando Alonso und Mark Webber bekamen im Cite du Cinema ihre Pokale für Rang zwei und drei von FIA-Präsident Jean Todt, doch die Aufmerksamkeit galt erneut dem Heppenheimer.

"Wenn ich an die Zeiten denke, die ich mit dem Team in den vergangenen paar Jahren erfahren durfte, dann ist das unglaublich", so Vettel, als er seine Trophäe entgegennahm. "Es ist eine Freude, jedes Wochenende in das Auto zu hüpfen und zu versuchen, alles zu geben, was ich habe. Zusammen mit dem Team pushe ich sehr hart, und was uns stark macht, ist, dass wir lieben was wir tun und dass wir leidenschaftlich über das Rennfahren sind."

"In diesem Jahr war es keine einfache Saison", versucht er einen Einblick in den Weg zum vierten WM-Titel zu geben, "aber das zu überstehen und die Antwort auf der Strecke zu geben, macht mich sehr stolz. Ich habe keine Worte um zu beschreiben, wie unglaublich es ist, den Fahrertitel ein weiteres Jahr zu verteidigen. Ich möchte dem Team und jedem, der mich unterstützt hat, ein großes Dankeschön aussprechen."

In der zweiten Saisonhälfte gewann Sebastian Vettel gar neun Rennen am Stück. Das bedeutete, dass nicht nur der Titel zu seinen Gunsten relativ schnell entschieden war - nämlich nach Indien - sondern dass auch sein Rennstall Red Bull nicht lange zittern musste, um den Pokal für den Konstrukteurs-Weltmeister zum vierten Mal in Folge einzusacken. Teamchef Christian Horner nahm diesen Pokal gestern stellvertretend für sein Team entgegen.

"Den Konstrukteurstitel in diesem Jahr zum vierten Mal zu gewinnen, ist etwas, von dem das Team nur träumen konnte, als wir 2005 in unsere erste Saison gegangen sind", so der Brite erfreut. "Was in diesen Erfolg geflossen ist, sollte man nicht unterschätzen: Das gesamte Team hat mit enormem Einsatz und Entschlossenheit zusammengearbeitet. Als wir die Meisterschaft zum ersten Mal gewonnen haben, hatten wir den Druck, sie zu verteidigen. Wir haben sie verteidigt und dann behalten."

"Wenn man das Triple erreicht hat", setzt Horner fort, "dann denkt man, dass es nicht noch besser werden kann und dass die Wahrscheinlichkeit eines vierfachen Doppelerfolgs nicht zuletzt schon statistisch unwahrscheinlich erscheint. Aber die Leidenschaft, die Entschlossenheit und die Hingabe im gesamten Team - zusammen mit der Art, die Sebastian und Mark in diesem Jahr geleistet haben - war absolut phänomenal."

Neben Sebastian Vettel, Fernando Alonso, Mark Webber sowie dem Red-Bull-Team wurden in Paris auch weitere Preise verliehen. So erhielt Brasilien den Preis für den besten Promoter, während der britische Sender 'Sky Sports' zum besten TV-Sender erklärt wurde. Einen Award gab es auch für den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB), dem die Bernie-Ecclestone-Trophäe verliehen wurde.

Fotoquelle: FIA

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