Ferrari leistete in der Boxengasse 2013 durchschnittlich die beste Arbeit

Formel 1 2013

— 07.12.2013

53 Mal unter 2,5 Sekunden: Boxenstopp-Meister tragen Rot

Ferrari wurde von einem TV-Sender mit dem Boxenstopp-Award ausgezeichnet, der die beste Arbeit in der Boxengasse würdigt - Nur elf Stopps über drei Sekunden



Red Bull schien in diesem Jahr das Maß aller Dinge zu sein, wenn es um Boxenstopps geht, doch geht es nach der Statistik, so scheint Ferrari wie schon 2012 wieder die beste Arbeit bei der Abfertigung von Fernando Alonso und Felipe Massa während des Rennens gemacht zu haben und die besten Durchschnittszeiten erreicht zu haben. Der britische Sender 'Sky Sports F1' überreichte der Scuderia die Pit-Stop-Challenge-Trophäe, die Diego Ioverno stellvertretend entgegennahm.

"Die Anerkennung ist sehr zufriedenstellend", erklärt Ioverno, der bei Ferrari für die Aktivitäten an der Strecke verantwortlich ist, gegenüber der offiziellen Ferrari-Homepage. "Es belohnt die Arbeit, die wir getan haben - nicht nur in Sachen Performance, sondern es erkennt auch das wiederholende Element an, das in diesem Bereich sogar noch wichtiger ist", so der Italiener. Laut Ioverno würde es nämlich überhaupt nichts bedeuten, einen Boxenstopp in unter zwei Sekunden hinzubekommen, wenn man danach zehnmal drei Sekunden brauchen würde.

Von 90 Ferrari-Boxenstopps in dieser Saison hat es bei elf länger als drei Sekunden gedauert, bis die Ampel wieder auf grün gesprungen ist. Bei fünf Stopps davon gab es außergewöhnliche Umstände, die zur Verzögerung geführt haben. So war es einmal das DRS-Problem bei Alonso in Bahrain oder zwei Reifenschäden von Massa in Bahrain und England, die die Standzeit in die Länge getrieben haben.

53 Mal hingegen hat ein Stopp weniger als 2,5 Sekunden gedauert. Das ist die Grenze, die Ferrari als Trennung zwischen einem normalen und einem großartigen Boxenstopp zieht. Im Durchschnitt blieben beide Fahrer darunter: Bei Alonso benötigte man durchschnittlich 2,44 Sekunden pro Stopp, bei Massa 2,49 Sekunden. Den Bestwert erreichte die Scuderia in Japan, als man den Spanier bereits nach 1,95 Sekunden auf die Strecke schickte.

Doch Ioverno weiß, dass nicht nur die Arbeit der Boxencrew zum Erfolg beim Reifenwechsel beiträgt: "Auch der Rest des Teams verdient Anerkennung, weil auch im Hintergrund die Arbeiten voranschreiten, um das Equipment, die Materialien sowie das Design der Teile des Autos verbessert werden, die an einem Reifenwechsel beteiligt sind." Und der Rest sei kein Geheimnis: Training, Training, Training.

Fotoquelle: xpbimages.com

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