Sergei Sirotkin soll im kommenden Jahr zu Testzwecken ins Auto steigen

Formel 1 2013

— 21.12.2013

Kein Stammcockpit: Trostpflaster Testjob für Sirotkin

Sergei Sirotkin wurde als Testfahrer bei Sauber bestätigt und soll 2014 weiterhin auf seinen Einstieg in die Formel 1 vorbereitet werden - Einsatz in der Formel Renault 3.5



Mit dem anvisierten Stammcockpit hat es für 2014 nicht geklappt, doch Sergei Sirotkin wird als Testfahrer dennoch eine Rolle bei Sauber einnehmen. Der junge Russe, der im Sommer bereits als neuer Stammpilot vorgestellt wurde, muss sich nach der Bekanntgabe Gutierrez' mit dem Testfahrerjob begnügen. Der Posten als Testfahrer soll der nächste Schritt auf seinem Weg in die Formel 1 sein. Parallel dazu wird Sirotkin weiter in der Renault-World-Serie fahren.

Seit August verbrachte Sirotkin schon einige Tage in der Fabrik in Hinwil und auch im Rahmen eines Grand-Prix-Wochenendes. Selbst am Steuer saß er bereits auf der neuen Strecke von Sotschi, um dort Demo-Runs vorzuführen. Im Oktober hatte er Gelegenheit, in einem 2009-er Ferrari einen Tag in Fiorano zu testen. Ziel des Sauber-Teams ist es, Sirotkin auf einen Einstieg in die Formel 1 vorzubereiten.

"Es ist für mich eine große Chance, Testfahrer des Sauber-Teams zu werden", zeigt sich der 18-Jährige von der Entscheidung nicht überrumpelt. "Ich werde hart arbeiten, um mich weiter zu verbessern und das Maximum daraus zu machen. Die Formel 1 ist sehr komplex, entsprechend wichtig ist es, eine solche Möglichkeit zu haben. Mein Hauptfokus wird im kommenden Jahr jedoch die World Series by Renault sein, die extrem hart umkämpft ist. Das wird mir die Chance geben, mich noch besser vorzubereiten, um für den letzten großen Schritt bereit zu sein."

"Wir arbeiten mit Sergey seit August zusammen, und er hat sich in dieser Zeit der Formel 1 kontinuierlich angenähert", lobt Teamchefin Monisha Kaltenborn die bisherigen Bemühungen des Russen. "In seiner neuen Rolle als Testfahrer macht er nun den nächsten Schritt in Richtung Königsklasse. Als Testfahrer wird er Gelegenheit haben, noch mehr Erfahrung zu sammeln."

"Wir haben ihn bisher als sehr fokussierten, ruhigen und talentierten Fahrer kennengelernt", so die Österreicherin weiter. "Wir werden ihn nun weiter unterstützen, auch in seinem Bestreben, eine Superlizenz zu erhalten. Unser Ziel ist es nach wie vor, ihn auf den Einstieg in die Formel 1 vorzubereiten."

Fotoquelle: Sauber

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