Bernie Ecclestone kann sich vorstellen, dass die Punkteverdopplung vom Tisch fällt

Formel 1 2013

— 21.12.2013

Ecclestone: Dreimal doppelte Punkte oder gar nicht

Bernie Ecclestone glaubt, dass die Punkteverdoppelung im letzten Rennen 2014 noch kippen könnte, würde sie persönlich aber sogar ausweiten



Noch immer schallen die (zumeist kritischen) Echos der FIA-Entscheidung durch den Raum, beim Saisonfinale 2014 in Abu Dhabi doppelte Punkte zu vergeben, da plant Bernie Ecclestone bereits den nächsten Coup. Der Formel-1-Boss wünscht sich eine Ausweitung der umstrittenen Regel: Statt nur beim Finalrennen sollen ihm nach die drei letzten WM-Läufe doppelt vergütet werden. Allerdings erwähnt er auch, dass die Regel schon bald wieder komplett gekippt werden könnte.

"Persönlich würde ich es präferieren, wenn die letzten drei Rennen mehr wert wären", meint der 83-Jährige gegenüber 'The Daily Telegraph', räumt jedoch ein: "Aber es kann gut sein, dass die Regel beim nächsten Treffen (der Strategiegruppe; Anm. d. Red.) im Januar wieder gänzlich gekippt wird. Ich selbst denke, es sollten die letzten drei Rennen oder gar keines sein." Ecclestone verspricht sich von seinem Vorschlag, dass die Meisterschaft für jeden - Fans und Medien - bis zum Ende spannend bliebe.

Zuvor hatte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo im Rahmen des traditionellen Weihnachtsdinners in Maranello seine Meinung zu dem Thema verlauten lassen: "Ich bin nicht gerade enthusiastisch darüber, habe persönlich meine Zweifel an der Sache", wird der Italiener von 'Autosport' zitiert. "Ich kann mich daran erinnern, als man im Fußball die Drei-Punkte-Regelung für einen Sieg eingeführt hat, um Ergebnisse wie ein 0:0 zu vermeiden, aber da war es immerhin vom ersten bis zum letzten Spiel. Es scheint mir einfach zu künstlich, aber wir werden sehen."

"Ich wäre nicht verwundert, wenn die Regel demnächst wieder geändert würde", hatte di Montezemolo bereits vor den obenstehenden Ecclestone-Aussagen orakelt. Zudem wolle er ungern wegen so einer oberflächlichen Angelegenheit von Ferraris Vetorecht Gebrauch machen und appelliert deshalb an die Strategiegruppe: "Es wäre sicher nicht verkehrt, sich das Ganze noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen, denn das würde bedeuten, dass man die Meinungen aller Parteien in Betracht ziehen würde", spielt er auf die flächendeckende Kritik an der Punkteregelung an. Derzeit scheint es somit durchaus denkbar, dass der Abu-Dhabi-Sieger 2014 womöglich noch nur 25 Punkte bekommen könnte.

Fotoquelle: xpbimages.com

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