Mit Ausnahme der Nummer 1 dürfen die Fahrern ihre Startnummer frei wählen

Formel 1 2013

— 22.12.2013

6, 14, 77 - Welche Nummer darf's denn sein?

Während einige Fahrer bei der Wahl der festen Startnummer vorpreschen, hüllte sich mancher Kollegen in Schweigen - Wir zeigen, wer welche Nummer haben möchte



Ab der nächsten Saison sind die Startnummern der Formel-1-Fahrer mehr als nur eine Zahl auf dem Auto, sondern ein persönliches Markenzeichen. Denn ab 2014 wechseln die Nummern nicht mehr im Jahrestakt, vielmehr dürfen die Fahrer eine Nummer zwischen 2 und 99 auswählen, die sie für den Rest ihrer Karriere behalten. Die Nummer 1 ist für den amtierenden Weltmeister reserviert, der diese allerdings nicht verwenden muss, sondern auch auf seine Stammnummer zurückgreifen kann.

Derzeit dürfen die Piloten bis zu drei Wunschnummern beim Automobilweltverband einreichen. Unter den ersten, die einen Antrag eingereicht haben, war der zukünftige Force-India-Pilot Sergio Perez. Der neue Teamkollege von Nico Hülkenberg möchte ab der nächsten Saison mit der Nummer 11 antreten. Auch Felipe Massa musste nicht lange überlegen, welche Startnummer er gerne hätte: Wunsch des Brasilianers ist die Nummer 19.

Dessen ehemaliger Teamkollege Fernando Alonso hat seine Wahl ebenfalls getroffen: 14. Das Beispiel Alonsos zeigt einen Vorzug der permanenten Startnummern, denn der Ferrari-Pilot verbindet mit der 14 eine besondere Geschichte. "Ich habe mich für die Nummer 14 entschieden, weil ich mit dieser Nummer im Alter von 14 Jahren an einem 14. (Juli; Anm. d. Red.) die Kartweltmeisterschaft gewonnen habe", sagte Alonso der spanischen Sporttageszeitung 'AS'.

Ähnlich ist der Fall bei Nico Rosberg gelagert. Der Mercedes-Pilot entschied sich für die Nummer 6, mit der sein Vater Keke im Jahr 1982 Formel-1-Weltmeister wurde. Welche Verbindung Jean-Eric Vergne zur von ihm gewählten 25 hat, ist indes nicht bekannt. Gleiches gilt für Kimi Räikkönen, der laut der finnischen Tageszeitung 'Ilta-Sanomat' die 7 gewählt hat. Diese Ziffer steht bei den Fahrern ohnehin hoch im Kurs. "Hallo Freunde, ich habe die 7, 27 und 77 angefragt", ließ Jules Bianchi seine Fans via 'Twitter' wissen.

Sollte Bianchi die Nummern in dieser Reihenfolge übermittelt haben, müsste er Räikkönen bei der 7 den Vortritt lassen. Denn sollten sich zwei Fahrer die gleiche Nummer wünschen, bekommt derjenige den Zuschlag, der in der Fahrerwertung der abgelaufenen Saison besser platziert war. Auf die von Bianchi als dritte Alternative genannte Nummer 77 hat bereits Valtteri Bottas Anspruch angemeldet. Der Finne zeigte auch schon ein Beispiel dafür, wie die Piloten die feste Startnummer zu Vermarktungszwecken nutzen können, denn seinem Tweet fügte der Williams-Pilot den Hashtag "Bo77as" hinzu.

Doch nicht alle Fahrer gehen derart offensiv mit ihrer Startnummernwahl um, sondern machen daraus lieber ein Geheimnis. So ist Daniel Ricciardo nicht der einzige, der seine Wunschnummer nicht verraten möchte. "Habe meine drei Favoriten an die FIA geschickt, werde sie aber vorerst geheim halten", schrieb Romain Grosjean bei 'Twitter'. Und auch Adrian Sutil gehört zu den Geheimniskrämern. "Ja, ich habe meine Nummer gewählt, und ja, mein Favorit war noch verfügbar. Aber ich möchte das so lange geheim halten, bis es offiziell ist", so der Deutsche.

Fotoquelle: xpb.cc

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