Paul Hembery ärgert sich über das Verhalten von Red Bull während der Saison

Formel 1 2013

— 22.12.2013

Hembery: Red Bull hat Pirelli reingeritten

Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery sieht Red Bull als Auslöser für etliche negative Schlagzeilen, die 2013 über den Reifenhersteller hereinbrachen



Paul Hembery, Motorsportchef des Formel-1-Reifenlieferanten Pirelli, ärgert sich über die harsche Kritik von Red Bull, die der Reifenhersteller während des Jahres 2013 über sich ergehen lassen musste. Besonders zu Saisonbeginn hatte das Weltmeisterteam immer wieder über die Konsistenz der Pneus gemeckert. In den Augen des Briten hat der Brausehersteller dadurch die anderen Teams sowie die Medien mitgerissen und gegen Pirelli aufgestachelt. Die weitreichenden Folgen für den italienischen Konzern im Blick, ist Hembery deshalb nicht allzu gut auf die Österreicher zu sprechen.

"Das war natürlich ziemlich enttäuschend", meint er gegenüber 'Autosport', "schließlich hatte jeder die gleiche Herausforderung, so war es nun einmal. Es war auch in der Hinsicht enttäuschend, dass sie die Saison ja ohnehin klar dominiert haben und schließlich auch vollkommen überzeugend Weltmeister geworden sind." Diese einstige Red-Bull-Kritik habe sich anschließend zu einem Streitthema zwischen den verschiedenen Teams entwickelt, "eine Debatte darüber, was wir dürfen und was wir nicht dürfen. So gerieten wir zwischen die Fronten."

"Das war der Dosenöffner für eine Menge Diskussionen, die wirklich nicht hätten stattfinden sollen", ist sich Hembery sicher. "Wir sind sowohl Partner als auch Mitbewerber. Wir haben immer betont, dass wir Änderungen vornehmen würden, wenn entweder alle Teams oder aber der Sport selbst uns darum bitten würden. Aber einem derartigen Mediendruck ausgesetzt zu sein, das war sehr enttäuschend." Man darf gespannt sein, welche Rolle Pirelli im kommenden Jahr spielen wird.

Fotoquelle: xpbimages.com

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